Unternehmen werden bei Nachwuchssuche kreativ

  • Firmen bieten Projekte an, um sich zu präsentieren
  • Bankenverband will mit Spiel Schüler anziehen
  • Gewinner erhalten Prämie in Höhe von 4 000 Euro

Nachwuchs wird gesucht. Die Firmen in der Region legen sich immer mehr ins Zeug, um Schüler für eine Ausbildung oder ein Studium anzuwerben. Das bekommen auch die Schulen in der Doppelstadt und zu spüren. Simone Duelli-Meßmer ist Schulleiterin am Hoptbühl-Gymnasium und hat das Gefühl, dass das Bewusstsein der Firmen in den vergangenen Jahren gewachsen sei, den Schülern die unterschiedlichen Ausbildungsplätze und -berufe vor allem auch praktisch darzustellen. Viele Schulen haben inzwischen auch so genannte Bildungspartner, mit denen sie unterschiedliche Projekte planen. Johannes Kaiser, Schulleiter der St. Ursula-Schulen erzählt, das zum Beispiel auch sie einige Bildungspartner haben, mit denen sie sich regelmäßig austauschen. „Ich habe gemerkt, dass die Firmen mittlerweile intensiver suchen“, sagt er. Ein Beispiel: Der Bankenverband. Jährlich veranstaltet der Verband ein Spiel namens „Schulbanker“, an dem in diesem Jahr auch Schüler der die St. Ursula-Schulden, des Gymnasiums am Romäusring und des Hoptbühl-Gymnasiums teilnehmen. Weiterlesen

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Hoptbühl-Sportplatz: Gemeinderäte nehmen Stadtverwaltung massiv unter Beschuss

Die marode Schulsport-Anlage kann 2019 nicht saniert werden. Das Hochbauamt blieb in diesem Jahr trotz Gemeinderatsbeschluss untätig. Hintergrund ist die massive Überlastung durch die zahlreichen Bauvorhaben der Stadt. Gemeinderäte fügen sich am Ende ins Unabänderliche. Weiterlesen

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„Wir Sportlehrer sind stinksauer“

Bleibt auch 2019 gesperrt: die Sportanlage des Villinger Gymnasiums am Hoptbühl. Foto: Eich Foto: Schwarzwälder Bote

Die Sportlehrer des Gymnasiums am Hoptbühl sind verärgert, dass die Außensportanlage an ihrer Schule nicht saniert wird.

„Die letzte Stellungnahme des JuBIS (Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport der Stadt Villingen-Schwenningen) zum aktuellen Stand der Planungen unserer Außensportanlage ist noch nicht einmal einen Monat alt, als die Pressemitteilung vom Freitag, 7. Dezember, all unsere Hoffnung auf eine baldige Sanierung des seit Jahren maroden Sportplatzes zerschlägt“, teilen Andreas Stier und ­Andreas Schulz-Weiling für die Sportlehrer mit. Vor einem Monat hätte die Schule noch gehofft, denn es habe geheißen: „Wir haben das Projekt für ein kurzfristiges Bundesförderprogramm für die Sanierung von Sportanlagen angemeldet. Wir erwarten hierzu zeitnah eine Rückmeldung, ob der Sportplatz Hoptbühl mit in die Förderung aufgenommen wird. Danach erfolgt dann die Planeranfrage.“

20 Jahre vertröstet

Doch jetzt stehen lediglich Planungskosten im Haushalt der Stadt für 2019. Also keine Mittel für die Sanierung. „Wir Sportlehrer vom Gymnasium am Hoptbühl sind stinksauer, auch wenn uns diese Nachricht aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen leider kaum überrascht. Seit 20 Jahren lassen uns die zuständigen Stellen der Stadt mit ›Wir werden zeitnah prüfen, ob…‹- Parolen am langen Arm verhungern. Wir verfügen mittlerweile über einen enormen Fundus an Protokollen von Ortsterminen, Begehungen und Gesprächsrunden“, erklären die Sportlehrer.

Bereits 2002 sei die Stadt in einem Schreiben vom Badischen Gemeindeunfallversicherungsverband schriftlich über sämtliche Mängel der Innen- und Außensportanlagen in Kenntnis gesetzt worden, zeigen die Sportlehrer auf. Von Seiten des Verbandes sei folgendes mitgeteilt worden: „Als zuständige Aufsichtsbehörde mit entsprechenden Vergleichsmöglichkeiten müssen wir leider feststellen, dass sich die Sportanlagen des Gymnasiums am Hoptbühl sicherheitstechnisch in einem außerordentlich schlechten Zustand befinden. Wie man anhand der im Besichtigungsbefund aufgezeigten Mängel leicht sehen kann, wurde über viele Jahre hinaus versäumt, die Halle regelmäßig zu warten, instand zu halten und an geltende Sicherheitsbestimmungen anzupassen.“ Und weiter heißt es: „Wir müssen darauf bestehen, dass nachhaltig wirksame Maßnahmen zur Beseitigung der Sicherheitsmängel und Unfallgefahren getroffen werden.“

Und wie ging es weiter? Schulz-Weiling und Stier: „Von 2003 bis 2005 wurde bekanntermaßen unser Schulgebäude saniert. Für die Sportanlagen war damals kein Geld da. Seither haben wir uns in unseren Forderungen immer auf das Allernotwendigste beschränkt. Zuletzt war die Hoffnung groß, dass zumindest der Wunsch nach einer funktionierenden Außensportanlage erfüllt werden könnte“, machen sie klar.

Schlechter Schallschutz

Ähnlich gelagert sei auch der Umgang der Stadt mit dem bereits 2002 erkannten Problem der mangelnden Schalldämmung. Die akustische Situation habe sich durch den 2011 erneuerten Hallenboden sogar noch verschärft. „Sportunterricht ist laut. Bälle werden geprellt, es wird gerufen, geschrien, Emotionen werden gelebt, eine willkommene Abwechslung für jeden Schüler – für uns Lehrer eine kaum noch zu ertragende Stresssituation. Immer mehr Kollegen tragen während des Sportunterrichts Gehörschutz. Wir sind gezwungen über Stunden mit erhobener Stimme zu ›sprechen‹, denn es ist ein wichtiger Aspekt des Schulsports, dass die Sportlehrkraft Schülerinnen und Schüler vor und auch während einer Bewegung akustisch unterstützt. Dass wir den Bildungsplan in Sport nicht vollumfänglich erfüllen können, ist Politik und Verwaltung seit langem bekannt. Dass der Lärm in der Halle eine Gefahr für die Lehrergesundheit darstellt, wurde bereits von offizieller Seite bestätigt. Leider aber scheinen Bildung und das Wohl der Lehrer kein ausreichend gewichtiges Argument zu sein.“

Zu wenig Prestige

Man gewinne den Eindruck, erklären die Sportlehrer, „dass hier zu wenig Prestige für die Stadt entsteht“. „Ein Stadionausbau für eine Mannschaft, die eventuell bald in die Regionalliga aufsteigen könnte (1,3 Millionen Euro), eine Schlittschuhbahn (3,4 Millionen Euro) und eine Curlingbahn (600 000 Euro) scheinen sich besser öffentlichkeitswirksam vermarkten zu lassen.“

Die Sportlehrer sind frustriert: „Dadurch, dass immer wieder schon konstruktive Gespräche mit der Stadt stattfanden, hatten wir bislang den Eindruck, dass unsere Anliegen durchaus gehört und ernst genommen werden. Mittlerweile schwindet das Vertrauen in unseren Schulträger mehr und mehr. Wir werden unseren Schülern ­weiterhin den unter den erschwerten Bedingungen bestmöglichen Sportunterricht bieten. Und wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass die gesamte Sportanlage am Hoptbühl irgendwann wieder den aktuell gültigen baulichen Anforderungen entspricht. Der aktuelle Zustand ist erschreckend und eines Oberzentrums unwürdig, schreiben Thomas Stier und Andreas Schulz-Weiling für die Fachschaft Sport des Gymnasiums am Hoptbühl.

Quelle: Von Schwarzwälder Bote 11.12.2018 Schwarzwälder Bote

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Wege Zum Abitur

Vielen Dank all jenen, die unsere Veranstaltung „Wege zum Abitur“ besucht haben!

Im Folgenden noch einige Infos falls Sie nicht teilnehmen konnten, oder auch zum Weiterleiten.

zum Handout >>> WegeZumAbiturHandout2018


Albert-Schweitzer-Schule
An der Schelmengaß 3
78048 Villingen-Schwenningen

Ansprechpartner/-in:
Herr Steindamm (Abteilungsleitung)
Herr Dr. Baltes (BTG, EG) und Frau Gehring (SGGS, SGGG)

Informationsveranstaltung Dienstag, 15.01.19
Informationen zu

  • Aufnahmevoraussetzungen
  • Stundentafeln der Eingangsklasse (11) und Jahrgangsstufen (12 + 13)
  • Profilfach
  • profilbezogenes Fach
  • Wahl- und Wahlpflichtfächern

Flyer >>> Infoveranstaltung
>>> BTG Flyer
>>> EG Flyer
>>> SGGG Flyer
>>> SGGS Flyer


Kaufmännische Schulen 1
Herdstraße 7/2
78050 Villingen-Schwenningen

Ansprechpartner:
Frau Scherr
Website: www.ks1-vs.de
E-Mail: info@ks1-vs.de

Informationsveranstaltung Montag, 21.01.2019, um 16:00 Uhr
Informationen zu

  • Aufnahmevoraussetzungen
  • Stundentafeln der Eingangsklassen (11) und der Jahrgangsstufen 1 & 2 (12 + 13)
  • den Profilen WGW, WGI, WGF
  • profilergänzenden Fächern
  • Wahl- und Wahlpflichtfächern

Flyer >>> Flyer-Wirtschaftsgymnasium


Staatliche Feintechnikschule
Rietenstraße 9
78054 Villingen-Schwenningen

Ansprechpartner:
Herr Fehrenbacher
Website: www.feintechnikschule.de
E-Mail: tg@feintechnikschule.de

Informationsveranstaltung Samstag, 02.02.2019, von 10 bis 12 Uhr
mit viertelstündlichen Vorträgen und Rundgängen.
Informationen zu

  • Aufnahmevoraussetzungen
  • Stundentafeln der Eingangsklasse (11) und Jahrgangsstufen (12 + 13)
  • Profilfach
  • profilergänzende Neigungsfächer
  • Wahl- und Wahlpflichtfächern
  • Abgrenzung zu Berufskolleg/Berufsfachschule
  • Führung durch die Gebäude

St. Ursula Schulen
Bickenstraße 25
78050 Villingen-Schwenningen

Ansprechpartner:
Herr Kaiser
Website: www.st-ursula-schulen-villingen.de
E-Mail: st.ursula.vs.sekretariat@t-online.de

Informationsveranstaltungen Aufbaugymnasium 30.01.2019, 17.00 Uhr
Tag der offenen Tür: 15.02.2019, 16.00 – 19.00 Uhr

Flyer >>> Flyer Aufbaugymnasium


David-Würth-Schule
Erzbergerstraße 28
78054 Villingen-Schwenningen

Ansprechpartner:
Herr Fritzsche
Website: www.dws-vs.de
E-Mail: info@dws-vs.de

Informationsveranstaltungen Freitag, 25.01.2019


Berufliche Zinzendorfschulen
Mönchweiler Straße 5
78126 Königsfeld

Ansprechpartner:
Frau Schmidt

Website: www.zinzendorfschulen.de
E-Mail: info@zinzendorfschulen.de

Informationsveranstaltungen Samstag, 26.10.2019 um 10 Uhr

Flyer >>> Infotag SWG 26.1.2019

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GaH sehr verärgert

Weil die Sanierung des Hoptbühl-Sportplatzes auf Eis gelegt wird, herrscht am Gymnasium am Hoptbühl (Gah) große Enttäuschung und Unverständnis, erklärt Schulleiterin Simone Duelli-Meßmer.

Aus der Presse habe die Schulgemeinschaft erfahren, dass der Gemeinderatsbeschluss, das Außensportgelände zeitnah zu erneuern, doch nicht umgesetzt wird. Eigentlich hätte im Herbst eine Planung vorliegen sollen, auf deren Basis definitiv Gelder für die Umsetzung 2019 bereitgestellt worden wären. „Nun ist das Projekt also auf Eis gelegt und es kommt der Eindruck auf, dass der Schulträger etwas Wesentliches nicht verstanden hat: Es schadet uns als Schule, dass wir als einziges städtisches Gymnasium keine Außensportmöglichkeit haben“, zeigt sie weiter auf.

Und weiter: „In der öffentlichen Wahrnehmung gibt es derzeit nur ein Gymnasium in Villingen, an dem Sport unterrichtet wird. Dorthin hat sich auch der Anmelde-Trend verlagert. Es ist nachvollziehbar, dass Eltern für ihre Kinder optimale Lernvoraussetzungen wollen, auch im Sportunterricht. Wie an jedem Gymnasium in Baden-Württemberg wird Sport an unserem Gymnasium aber in allen Jahrgangsstufen unterrichtet und ist unverzichtbarer, wertvoller Bestandteil unseres Bildungsangebotes. In der Kursstufe unterrichten wir Sport immer auch als Neigungsfach mit vier Wochenstunden. Das Fach ist somit Teil der Abiturprüfung. Wir brauchen eine Außensport-Möglichkeit. Das Hubenloch ist für den regelmäßigen Unterricht zu weit abgelegen.“

Die Stadt VS als Schulträger habe den Bildungseinrichtungen gegenüber eine Fürsorgepflicht. Sie müsse auch aus Gründen der Standort-Attraktivität daran interessiert sein, allen Schülern in der Stadt bestmögliche schulische Einrichtungen zu bieten, so Duelli-Meßmer. Diese Stadt riskiere, dass eines ihrer Gymnasien, welches fachlich-pädagogisch sehr gute Arbeit leiste, ins Abseits gerät. „Ich als Schulleiterin kann die nun getroffene Entscheidung in keiner Weise nachvollziehen, auch weil es sich um die Rücknahme einer politisch begründeten Gemeinderats-Entscheidung handelt. Es ist auch ein schwerer Schlag für die Eltern- und Schülerschaft und für das Kollegium. Nur als Nebenbemerkung soll noch gesagt sein, dass es über diese Entwicklung keinen Dialog des Schulträgers mit der Schulleitung und der Fachschaft Sport gab. Im zurückliegenden Sommer fanden bereits Planungsgespräche mit Verantwortlichen der Stadtverwaltung statt. Dadurch wurde der Anschein erweckt, es werde alles nach Plan angepackt. Es steht nun zu befürchten, dass die Schulgemeinschaft auf unbestimmte Zeit wieder mit Hinhalteparolen vertröstet wird. Das werden wir nicht hinnehmen.“

Quelle: Von Schwarzwälder Bote 07.12.2018 Schwarzwälder Bote

 

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Ein hartes Ringen um weiteres Personal

Villingen-Schwennigen. Um den Stellenplan der Stadt zeichnet sich ein hartes Ringen im Gemeinderat ab. Die CDU-Fraktion beantragt, die von der Verwaltung geforderte Aufstockung um gut 100 Arbeitsplätze pauschal um 30 Prozent zu streichen und hat besonders den Mehrbedarf beim Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport (Jubis) im Blick. Die Freien Wähler wollen zwar nicht wahllos streichen, kündigten im Verwaltungs- und Kulturausschuss am Mittwochabend aber an, in der Sitzung nächste Woche konkrete Einsparungen aufzuzeigen. Die SPD, die Grünen und die FDP verteidigten hingegen die Personalwünsche vehement, gerade wegen der steigenden Bedürfnisse und Anforderungen in Sachen Kinderbetreuung.

Ein flammendes Plädoyer für die zusätzlichen Stellen hielt Oberbürgermeister Rupert Kubon. Es sei höchst problematisch, in der gesamten Verwaltung den Rotstift anzusetzen, zumal zwei Drittel die Kindergärten und Schulen betreffen würden. Und er führte vor Augen, dass ohne die erforderlichen Fachkräfte viele vom Gemeinderat beschlossene Projekte nicht umsetzbar sind, beispielsweise die Erweiterung der Kindertagesstätte am Deutenberg durch das Aufstellen zusätzlicher Container. Die Stadt sei allerdings in der Pflicht, den Rechtsanspruch der Eltern zu erfüllen, warnte er vor der Stellenkürzung. Generell könne die Verwaltung nicht gewährleisten, das wachsende Leistungsspektrum und die auch vom Gemeinderat gewünschten zusätzlichen Aufgaben zu erfüllen, ohne über die notwendigen Mitarbeiter zu verfügen. Um angesichts der finanziellen Lage den Haushalt nicht immer weiter zu belasten, sieht Kubon die Lösung in einer Erhöhung der Gebühren: „Wir bauen seit Jahren die Leistungen aus, aber fahren die Refinanzierung zurück“ forderte er, die Bürger verstärkt an den Kosten zu beteiligen – auch bei der Kinderbetreuung. …

Quelle: Von Martina Zieglwalner 06.12.2018 Schwarzwälder Bote

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Die heißen Infos kommen noch

Foto: Eich Foto: Schwarzwälder Bote

Es gab Tage, da kochte Michael Grieshaber innerlich, wenn er an das Thema Brandschutz in städtischen Schulen dachte. Mittlerweile ist der Ärger des stellvertretenden Vorsitzenden des Gesamtelternbeirates verraucht. Zum Jahresende ist ein wichtiges Ziel erreicht. Die Infos zu den Schulen, „die wir forderten, bekamen wir“. Weiterlesen

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CDU lehnt geplante Erhöhung der Stellen bei der Stadt ab

Bei ihrer zweitägigen Klausurtagung hat die CDU-Stadtratsfraktion den Haushalt durchleuchtet und beraten. Foto: Martin Foto: Schwarzwälder Bote

Den Haushaltsplan hat die CDU-Stadtratsfraktion bei ihrer zweitägigen Klausurtagung intensiv durchleuchtet und beraten. „Mit diesem Rekordhaushalt, der ein Investitionspaket von nahezu 69 Millionen Euro vorsieht, drehen wir in VS ein großes Rad“, führte die Fraktionsvorsitzende Renate Breuning ein. Zufrieden zeigte sich die CDU, dass dieser Haushaltsentwurf Beschlüsse umfasst, die von ihr mit vorangetrieben und beschlossen wurden. Deshalb verzichtet sie auf weitere Anträge für Investitionen.

…Eine Personalsteigerung von über 100 neuen Stellen sei noch nie dagewesen. „Wir sehen die vorgeschlagene Erhöhung der Personalstellen und die damit verbundene dauerhafte Kostensteigerung kritisch“, betonte Renate Breuning. Diesen Anstieg hinterfrage die CDU-Stadtratsfraktion und habe eingehend diskutiert. Die Fraktion sei überein gekommen, die beantragte Steigerung der Stellen um 30 Prozent zu kürzen.

Quelle: Von Schwarzwälder Bote 03.12.2018

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Keine Lehrer für die freien Stellen

Das rege Vorstandsteam: (vorne von links) Marco Schum, Isabell Zachert, Irina Solowiejko, Violeta Supljina, Peter Po schik, (hinten von links) der Vorsitzende Tino Berthold und die zweiten Vorsitzenden Petra Kraus, Michael Grieshaber und Christian Wrosch. Foto: Schimkat Foto: Schwarzwälder Bote

Michael Grieshaber, bis dato Vorsitzender des Gesamtelternbeirats Villingen-Schwenningen, gab sein Amt ab und agiert nun in der zweiten Reihe als stellvertretender Vorsitzender. Sein Stellvertreter Tino Berthold wurde als Vorsitzender gewählt, Petra Kraus, bleibt Stellvertreterin.

 

Villingen-Schwenningen. Zu einer internen Mitgliederversammlung mit Neuwahlen hatte sich der Gesamtelternbeirat am Montag Abend in der Gartenschule in Schwenningen getroffen. Weitere Mitglieder des Vorstandsteams sind Christian Wrosch, Violeta Supljina, Isabell Zachert, Marco Schum, Irina Solowiejko und Peter Poschik.

In der öffentlichen Sitzung sprachen Manfred Koschek, Geschäftsführerender Schulleiterin, Gabriele Cernoch-Reich, neue Geschäftsführende Schulleiterin, und Sabine Rösner, Amtsleiterin des Staatlichen Schulamts Donaueschingen zum Stand der Schulen und Themen, die ihnen Sorgen bereiteten. Andrea Breinlinger-Müller, Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport, stellte die Anmeldezahlen der Klassen I im Schulbezirk Villingen. Hier lagen die Gesamtzahlen bei 344 Schülern, die jetzt angemeldet wurden, gegenüber 341 Schüler im Vorjahr. Die Klosterringschule hatte einen Zuwachs von sieben Schülern. Im Schulbezirk Schwenningen lagen die jetzigen Zahlen mit 247 Schülern fast gleich gegenüber 246 Schülern im Vorjahr. Die Friedensschule hat 13 Schüler weniger als im Vorjahr, die Gartenschule hat 17 Schüler mehr als im Vorjahr. In den kleinen Ortschaften seien die Zahlen konstant geblieben, stellte Andrea Breinlinger-Müller fest.

Die Ganztagsschulen führen die Mensamax-Abrechnung ein, die Starterschule im Mai 2018 waren das Hoptbühl Gymnasium und das Gymnasium am Romäusring. Ab Januar 2019 kommen die Haslach-, die Klosterring- und die Südstadtschule dazu. Michael Grieshaber erklärte, dass die Mail-Adressen der Schule auf einen Nenner gebracht werden müssen. Die „Poststelle-Adressen“ seien die einzig sicheren, betonte Manfred Koschek. Koschek hatte einen Kalender vom Schuljahr 2019/2020 mitgebracht, auf denen acht bewegliche Ferientage angekreuzt waren. Das waren der vierte Oktober 2019, der 21. Februar, 24. bis 28. Februar 2020 und der 22. Mai 2020. Seinen Vorschlägen wurde zugestimmt.

Sabine Rösner beklagte: „Wir haben Stellen, aber keine Lehrer.“ Die Lehrkräfte, die 2015 eingestellt wurden, seien alle Pädagoginnen gewesen, die jetzt schwanger seien, fuhr sie fort. Es sei ja bekannt, dass eine Pädagogin sofort aufhören müsse, wenn sie schwanger sei, so Sabine Rösner. „Wir haben alle Reserven im Einsatz und müssen die Löcher gleichmäßig verteilen“, fuhr sie fort und betonte, dass die Schulleiter dabei eine große Hilfe seien. Ab Februar 2019 gebe es Kürzungen, und die Stunden in Fortbildung könnten nicht vergeben werden, bedauerte sie. Da bleibe die Qualität auf der Strecke, kam die Bemerkung aus der Reihe des Elternbeirats. „Wir werden gute und nicht so gute Lehrkräfte bekommen, das wird sich auf dem Land noch verschärfen“, betonte sie.

Gabriele Cernoch-Reich, Schulleiterin der Haslach-Schule, wurde als neue Geschäftsführende Schulleiterin an der Seite von Manfred Koschek begrüßt. Sie erklärte, dass sie im vergangenen Jahr zwölf Anmeldungen mehr hatte, als sie in der Grundschule mit optionaler Ganztagsbetreuung annehmen konnte. Ein Raum wurde ausgeräumt, und dann sei es gegangen, aber jetzt gehe nichts mehr, betonte sie.

Koschek erklärte, dass auch die Gymnasien um genügend Stellen kämpfen müssten. Die Fächer Physik, Chemie und Bildende Kunst seien Mangelfächer. Zum Thema Studienfahrten und außerordentliche Veranstaltungen betonte er, dass die Schule einen Etat haben und nur noch das genehmigt werden dürfe, was im Etat gedeckt sei. „Wir müssen den Etat deutlich erhöhen“, nannte er seinen dringendsten Wunsch. Studienfahrten würden mit dem Etat nicht mehr möglich sein, beklagte er. Koschek betonte, dass die Schule die Möglichkeit haben müsse, Schüler mit großen Fähigkeiten das Abitur machen zu lassen, auch wenn sie nicht so gut in der deutschen Sprache seien. Es passiere viel zum Nulltarif, aber dafür benötige man eine positive Grundstimmung, unterstrich er. Freude bereite ihm, dass die Schule über eine super Medienausstattung verfüge und sich nicht mehr in der Kreidezeit befinde, schloss er.

Quelle: Von Hella Schimkat 27.11.2018 Schwarzwälder Bote

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