Gesamtelternbeirat der städt. Schulen Villingen-Schwenningen

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Der GEB-VS vertritt die Interessen der Eltern von ca. 9000 Schülerinnen und Schülern aus Villingen-Schwenningen.

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Elterntaxis sorgen für Diskussionen

Rektor Elmar Dressel kommt sich mitunter wie ein Stadtsheriff vor. Um Ausreden sind Eltern nicht verlegen, wenn es ums Parken im absoluten Halteverbot geht. Zwar hat sich an seiner Südstadtschule die Lage etwas entschärft. Doch damit ist das Eltern-Taxi-Problem in VS noch lange nicht gelöst.

Keine Seltenheit: Immer wieder stellen sich Eltern ins absolute Halteverbot, um ihre Jungs oder Mädchen aussteigen zu lassen. Foto: Eich

Es ist kurz vor 7.45 Uhr, Hauptverkehrszeit vor der Südstadtschule in Villingen. Grundschul-Kinder steuern mit ihren Müttern den Hauseingang an, andere sind mehr oder weniger flott mit ihren Rollern unterwegs; und es gibt auch nach wie vor die, die sich trotz einiger neugieriger Blicke an diesem Vormittag ins absolute Halteverbot stellen, um ihre Jungs oder Mädchen aussteigen zu lassen.

Und dadurch ist die Sicht für jene Schüler, die die Straße queren, deutlich eingeschränkt. Dabei kommt es zu kuriosen Reaktionen, wenn der Schulleiter ans Fenster klopft: „Ich habe einen Handwerkerschein“, hört er dann als Entschuldigung. „Das war früher jedoch wesentlich schlimmer“, beschreibt der Rektor die Situation. Früher, das heißt, bevor vor eineinhalb Jahren auf der Fahrbahn Zacken aufgezeichnet und Verbots-Schilder installiert wurden, um für mehr Sicherheit vor der Schule zu sorgen. Nicht zuletzt sei dies auch aufgrund „großer Proteste“ geschehen, erinnert er sich.

Schutzzaun als Anregung

Einziges Problem noch, das nicht nur ihm, sondern auch manchen Anwohnern Sorgen bereitet: Nicht wenige Kinder schießen die abschüssige Grimmelshausenstraße Richtung Schulgebäude hinunter. Erst vor kurzem war ein Junge in ein Auto gefahren. Wie diese Gefahrenstelle beseitigen?

Zwei Ideen machen die morgendliche Runde: Alexander Wirich, selbst Vater eines Schulkindes, regt an, die Grimmelshausenstraße tageszeitweise sperren zu lassen. Michael Grieshaber stellt sich am Auslauf der gleichen Straße ein Geländer im Kurven­bereich vor.

Bei allem Verständnis bleiben für Rektor Dressel und Elternbeiratsvorsitzende Violeta Supljina die Eltern in der Haupt-Pflicht. Sie sollten nicht nur ihren Kindern beibringen, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhalte, „sondern sich auch selbst an Regeln halten“. Zudem lernen Kindern am ehesten Selbstständigkeit, wenn sie den Schulweg so früh wie möglich bewältigen.

Problemschulen besuchen

Bei Elmar Dressel hat sich die Lage etwas entschärft. Doch „damit ist das Thema nicht vom Tisch“, verweist Michael Grieshaber, Vorsitzender des Gesamtelternbeirates der Schulen in VS, auf andere Schulen in der Stadt, „die ein gewaltiges Problem“ mit Elterntaxen haben. Grieshaber sieht das Thema ohnehin differenziert und reiht sich nicht automatisch in den Chor der Kritiker ein: Für ihn gibt es durchaus „ein legales Recht darauf, das Kind in die Schule zu bringen“, das habe nicht unbedingt etwas mit „Helikoptereltern-Verhalten“ zu tun. Mal habe das Kind verschlafen, mal komme der Bus nicht, mal habe es die Hausaufgaben vergessen, sei „aus Angst vor einer Strafarbeit“ zurückgelaufen und habe dann den Bus verpasst. „Sicher gibt es übervorsichtige Eltern, aber es gibt auch ein begründetes Interesse, Kinder zur Schule zu fahren.“ Der GEB-Vorsitzende hat einen anderen Ansatz im Auge. Bevor sanktioniert werde, solle man zunächst erfassen, welche Schule welche Probleme mit dem Bringen und Abholen habe und nach Lösungen suchen. Deshalb der Vorschlag: Elternvertreter und Schulleiter sollten mit Vertretern von Stadt und Polizei „Problem-Schulen“ anschauen. Zudem sollte dafür gesorgt werden, dass nahe der Schulen Haltestellen eingerichtet werden, an denen Eltern ihre Kinder problemlos absetzen dürften, spielt er auf eine vom ADAC ins Spiel gebrachte Empfehlung an. Diese sollten aber mindestens 250 Meter von der Schule entfernt sein. „Das bringt Entschärfung, ist aber nicht überall umsetzbar.“

Angst vor Bedrohungen

Was sich an doppelstädtischen Schulen teilweise abspielt, ist auch Thomas Barth nur zu gut bekannt. „Der Parkverkehr rund um die Schulen ist seit Jahren ein Thema“, kommentiert er die Anfrage des Schwarzwälder Boten. Wenn Schulen Probleme haben, nimmt er Grieshabers Vorschlag auf, „können sie sich an die kleine Verkehrskommission der Stadt wenden und einen Antrag auf einen Vor-Ort-Termin stellen.“ Auch Barth appelliert an die Eltern, ihre Kinder zur mehr Selbstständigkeit zu erziehen und wenn sie ihre Kindes zur Schule bringen, „wenigstens Schilder auch zu beachten“.

Warum wollen Eltern ihren Kindern den Schulweg nicht zumuten? Warum fahren Eltern ihre Kinder zur Schule? Die Gründe decken sich mit denen einer Umfrage aus Nordrhein-Westfalen, auf die sich der ADAC bezieht: Den meisten geht es um Schutz vor Belästigungen, um Gefahren aufgrund des Verkehrs auch der „Schutz vor Witterungseinflüssen“ spiele eine Rolle. Fragen nach dem „Warum“ sind an diesem Vormittag zwecklos, die Wagen sind schnell wieder weg.

Experten haben für solche Sorgen nur bedingt Verständnis. Für Grundschulkinder sei es, so die Deutsche Verkehrswacht, genauso gefährlich, zur Schule mit dem Auto gebracht zu werden wie zu Fuß zu gehen. Eltern von werdenden Erstklässlern sollen ihre Kinder daher schon früh auf den Schulweg vorbereiten.

Quelle: Von Eva-Maria Huber 09.11.2018 Schwarzwälder-Bote

ADAC Leitfaden

ADAC-Motorwelt-9-2018.pdf

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Die nächsten Schwenninger Schüler ziehen in die Container

  • Auch Schulverbund Deutenberg musss saniert werden
  • Leere Räumlichkeiten erleichtern dabei die Planung
  • Auch Abriss und dann ein Neubau sind noch im Gespräch

Nach 45 Jahren sind die Gebäude des Schulverbundes Werkreal- und Realschule am Deutenberg dringend sanierungsbedürftig. Die Elektroinstallation und die Lüftungsanlage entsprechen nicht mehr den Anforderungen und Vorschriften, die Brandschutzanforderung sind nur im Zuge einer Generalsanierung zu erfüllen und die sanitären Einrichtungen sowie alle Räume sind erneuerungsbedürftig. Auch die Gebäudehülle sowie die Tragkonstruktion müssen saniert werden. Weiterlesen

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Aktionsplan für den Amok-Fall

Alarmierung Was ist zu tun, wenn an einer der städtischen Schulen eine Bedrohungssituation entsteht? Dafür soll ein klares Szenario festgelegt werden.

Villingen-Schwenningen. Der Verwaltungs- und Kulturausschuss wird sich in seiner nächsten Sitzung am 7. November mit dem Thema Notfall- und Gefahrenreaktionssystem (NGRS) befassen, genau wie der Gemeinderat dann eine Woche später. Hinter dem sperrigen Begriff verbirgt sich eine konkrete Strategie, die im Notfall angewandt werden soll.

Im Juli des vergangenen Jahres hat der Gemeinderat beschlossen, dass die Stadt in den nächsten Jahren die 24 städtischen Schulen Schritt für Schritt jeweils mit einem solchen Notfall- und Gefahrenreaktionssystem auszustatten. Dieses soll im Gefahrenfall ein bestimmtes Verhalten von Personen auslösen, die bedroht sind. Dabei geht es darum, wie und wann man Schutz sucht oder sich verbarrikadiert. Außerdem wird damit geregelt, wie Hilfe von außen durch Polizei oder Rettungskräfte geholt werden kann. Das System besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten: der NGRS-Anlage in der jeweiligen Schule und der privaten Leitstelle als zentrale Anlaufstelle für Meldungen aus der Anlage. Weiterlesen

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Die Neugestaltung des Sportgeländes der Golden-Bühl-Schule segnete der Technische Ausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig ab. Baubürgermeister Detlev Bührer brachte noch den sozialen Wohnungsbau ins Spiel.

Auf dem Sportgelände der Golden-Bühl-Schule soll nach ansicht von Baubürgermeister Bührer auch Platz für sozialen Wohnungsbau sein. Foto: Eich Foto: Schwarzwälder Bote

Das Gelände eigne sich dazu, noch mehr unterzubringen als die Sporthalle, meinte er. Sein Ziel sei es, sozialen Wohnungsbau dort zusätzlich unterzubringen. Dietmar Wildi (CDU) gab allerdings zu bedenken, dass der Krebsgraben Schwemmland sei. Der Sportplatz weise viele Risse auf. Daran sei zu erkennen, dass der Untergrund instabil sei. Wenn hier gebaut werden sollte, müsse genau sondiert werden.

Andreas Flöß (Freie Wähler) fragte nach, ob es Erkenntnisse darüber gebe, dass eventuell auch die Sporthalle saniert werden müsse. An der Dusche und der Umkleide müsse etwas getan werden, klärte Dieter Kleinhans, Leiter des Amtes für Hochbau und Gebäudewirtschaft, auf. Erste Priorität habe aber der Umbau der Schule, dann komme die Halle dran.

Die Golden-Bühl-Schule hatte beim Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport einen Antrag auf Sanierung des Sportgeländes gestellt. Darin weist die Schule auf die mangelnde Umsetzbarkeit des Bildungsplans sowie der Gefährdung der Schüler bei der Nutzung des Geländes hin. So könne der Bildungsauftrag nicht in vollem Umfang erfüllt werden.

Der Turnverein Villingen mit derzeit 2300 Mitgliedern und stetigem Zulauf brachte den Vorschlag ein, ebenfalls künftig das Sportgelände der Golden-Bühl-Schule nutzen zu wollen. Der Verein sei immer wieder mit ausgeschöpften Hallenkapazitäten konfrontiert, so dass er vereinsintern die Idee zu einem Hallenneubau verfolgen wolle.

Da die Golden-Bühl-Schule und der Turnverein seit fünf Jahren auf verschiedenen Ebenen kooperieren, wird nun geprüft, ob dort eine Multifunktionshalle mit einer Außensportanlage entstehen könnte.

Quelle: Von Sabine Streck 18.10.2018 Schwarzwälder-Bote

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Container des Gymnasiums jetzt für den Schulverbund

Die Generalsanierung des Gymnasiums am Deutenberg ist in den letzten Zügen. Zum Schuljahr 2019/20 soll das Gebäude wieder bezogen werden.

Die nächste umfassende Sanierung des benachbarten Schulverbunds am Deutenberg steht schon in der Warteschleife. Im Technischen Ausschuss am Dienstag, 6. November, und am 7. November im Verwaltungsausschuss soll nun darüber beraten werden, ob die frei werdenden Container des Gymnasiums von der Stadt gekauft werden und der Schulverbund aus Realschule und Werkrealschule während der Bauphase, die zum Schuljahresbeginn 2019/20 beginnen soll, einziehen kann. Bislang hat die Stadt die Container gemietet. In der Sitzungsvorlage heißt es, dass die Schulcontainer sowohl in den Klassenzimmern als auch in den Fachbereichen mit modernster Schultechnik ausgestattet seien und einen zeitgemäßen Unterricht ermöglichten. Sie entsprächen allen derzeit geforderten sicherheitsrelevanten Anforderungen, insbesondere im Bezug auf Brandschutz. Die Verwaltung empfiehlt dringend den Kauf der Container, um eine umgehende Auslagerung des Schulverbunds zum Schuljahresbeginn 2019/20 vornehmen zu können. Die Verwaltung hat sich von Anfang an eine Kaufoption zum Ende der Mietzeit anbieten lassen. Der Preis für die Containeranlage beläuft sich demnach auf 2,12 Millionen Euro.

Die Generalsanierung des Schulverbunds steht schon seit Jahren aufgrund von baulichen und sicherheitstechnischen Mängeln an. Nach rund 45 Jahren Nutzungszeit weise das Gebäude erhebliche Defizite auf, die auch von der Schulleitung und den Eltern längst angemahnt werden. Als große Brocken werden die Fenster, Fassade und das Dach genannt, die energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden müssen, auch die Tragkonstruktion sei wegen Korrosion sanierungsbedürftig. Die Elektro- und Lüftungsanlagen entsprechen nicht den heutigen Anforderungen und die sanitären Anlagen sind stark abgenutzt.

Im Zuge der Sanierung muss auch das Raumangebot dem Lehrkonzept der Schule in Anlehnung an das Muster-Raum-Programm des Landes angepasst werden. Die Schulleitung wurde von der Verwaltung im Juli aufgefordert, eine detaillierte Aufstellung des künftigen Raumbedarfs zeitnah zu erstellen und der Stadt als Schulträger zur Verfügung zu stellen. Aus zeitlichen Gründen hat das die Schule vor den Sommerferien nicht mehr geschafft. Die Zahlen sollen bis Mitte November geliefert werden.

Sowohl Manfred Koschek, Schulleiter des Gymnasiums am Deutenberg, als auch sein Kollege Bernd Ellinger vom Schulverbund begrüßen den Kauf der Container. Jetzt haben die Gemeinderäte die Entscheidungsgewalt.

Quelle: Von Sabine Streck 29.10.2018 Schwarzwälder-Bote

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Containerkauf wird empfohlen

Die Schul-Ersatzdomizile am Deutenberg könnten in den Besitz der Stadt übergehen, um vom Schulverbund weitergenutzt zu werden.

Villingen-Schwenningen. Der Technische Ausschuss befasst sich am Dienstag, 6. November, mit der Frage, ob die Stadt die Schulcontainer am Deutenberg kaufen soll. Diese werden aktuell noch von den Gymnasiasten genutzt, solange ihre Schule saniert wird. Im nächsten Sommer sollen diese Arbeiten abgeschlossen und das Gymnasium bezugsfertig sein.

Dann, so der Vorschlag der Verwaltung, soll der Schulverbund aus Werkrealschule und Realschule in die Container umziehen, weil wiederum dessen Gebäude sanierungsbedürftig ist (wir berichteten bereits ausführlich). Noch ist allerdings nicht klar, wie der Raumbedarf der Schule da konkret aussieht; die Schulleitung will diese Zahlen wie berichtet bis 16. November liefern.

Quelle: www.nq-online.de 29.10.2018 NQ dsc

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Guter Start für die neuen Chefs der Südstadtschule

  • Neue Schulleitung mit Rektor Elmar Dressel und Annegret Maute hat die Arbeit aufgenommen
  • Schulerweiterung bleibt ein großes Thema

Das neue Leitungsteam: Rektor Elmar Dressel (47) und Konrektorin Annegret Maute (44) von der Südstadtschule Villingen. | Bild: Stadler, Eberhard

Während sich an immer mehr Schulen die Suche nach einem neuen Rektor langwierig gestaltet, klappte der Stabwechsel an der Grundschule in der Villinger Südstadt wie am Schnürchen. Elmar Dressel (47), der bisherige Konrektor, übernahm die Führungsverantwortung, nachdem die langjährige Schulleiterin Erika Götz zum Ende des vergangenen Schuljahres in Ruhestand ging. Und er freut sich, dass er mit Annegret Maute aus dem Kollegium der Südstadtschule sogleich eine geeignete Stellvertreterin finden konnte.

„Das war ein toller Übergang“, freut sich Dressel. Der Start ist geglückt, nun warten auf das neue Leitungsteam arbeitsreiche Aufgaben. Da ist zum einen der von der Stadt bewilligte Erweiterungsbau an der Schule. In einem neuen Flachbau an der „Vom Stein Straße“ entstehen vier zusätzliche Klassenzimmer, die die Schule benötigt, um die in den letzten Jahren steigenden Schülerzahlen, den Ausbau zur Ganztagsschule und die Schließung der Außenstelle Erbenlachenschule zu kompensieren. „Wir mussten im letzen Jahr erstmals Schüler abweisen“, berichtet Dressel. Inzwischen ist das Fundament für den Anbau gelegt. „Wir vertrauen nun darauf, dass der Neubau wie von der Stadt zugesagt zum nächsten Schuljahr 2019/20 fertig sein wird“, sagt der Schulleiter.

Quelle: 18. Oktober 2018 Südkurier

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