Gesamtelternbeirat der städt. Schulen Villingen-Schwenningen

Hervorgehoben

Dies ist eine Plattform von Eltern für Eltern!qrcode(20)

• Sie soll Informationen bereitstellen
• Fragen beantworten
• Meinungen eruieren
• Kommunikation fördern

Der GEB-VS vertritt die Interessen der Eltern von ca. 9000 Schülerinnen und Schülern aus Villingen-Schwenningen.

Sie vermissen einen Beitrag zu Veranstaltungen?
Sie haben Anregungen oder Kritik?
Wir freuen uns über Ihr Feedback! Weiterlesen

Facebookmail

Schul-Toiletten seit Monaten im Container

Verärgert sind die Eltern der Villinger Berthold­schule: Seit dem Sommer sind die Toiletten in einem Container auf dem Hof untergebracht, da die Stadt die Sanierung der sanitären Anlagen im Gebäude angekündigt hat. Doch nach dem Abriss der maroden Toiletten hat sich nichts mehr getan.

 

Schon im Oktober hatte sich Tino Berthold, Vorsitzender des Gesamtelternbeirats (GEB) der städtischen Schulen Villingen-Schwenningen, an das Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau (GHO) gewandt und gefragt, wann die Baufirmen anrücken. Eine Antwort sei ausgeblieben, erklärt Berthold. Auch als er im Dezember bei Oberbürgermeister Jürgen Roth nachgehakt habe, sei lange nichts gekommen. Erst jetzt habe ihn die Stadt benachrichtigt, dass sie ein Unternehmen gefunden hat, das die Arbeiten übernimmt. Immerhin. „Ich kann nicht verstehen, weshalb man einen Bau einfach so stehen lässt“, sagt er mit Blick auf den Abriss, der bereits im Sommer über die Bühne gegangen sei.

Froh ist Berthold, dass Bewegung in das Thema kommt, müssen die Kinder und Jugendlichen doch seit Monaten bei Wind und Wetter in den Hof. „Übergangsweise ist es nicht die schlechteste Lösung, aber kein Dauerzustand“, stellt Berthold fest. Zumal es sich um eine Förderschule handle und der Nachwuchs nicht ohne Begleitung auf den Hof dürfe, da der ein oder andere die Gelegenheit zu einem Ausflug ins Wohngebiet nutzen könnte. Ein riesiger Aufwand also für die Lehrer und Betreuungskräfte.

Gefährliche ­Situationen

Die Angst, dass ein Kind verloren gehen könnte, treibt Claudia Knizek, stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende der Bertholdschule, um. Zumal es wegen der Straßen in der Nähe zu gefährlichen ­Situationen kommen könne, halte sich doch kaum ein Autofahrer an Tempo 30. Sie weiß von vielen Eltern, die sich über den Zustand aufregen. Gerade jetzt, da es morgens dunkel auf dem Schulhof sei, und bisher sei das Wetter zwar mild, aber wenn der Wintereinbruch komme, sei die Situation für die Schüler noch unangenehmer. So hoffe sie, dass bald etwas passiert auf der Baustelle. Überhaupt habe die Stadt das Gebäude lange Zeit vernachlässigt, da seien einige Sanierungsarbeiten erforderlich.

Dass es jetzt zügig gehen soll, betont Oxana Brunner, Pressesprecherin der Stadt. die 80 000 Euro seien im Haushaltsplan eingestellt. Es sei aber schwierig gewesen, eine Firma aufzutun, die sich der Sanierung annehme.

„Wir sind froh, dass wir jetzt jemanden gefunden haben“, schildert sie die Situation. Das Unternehmen stehe bereit, stimme sich wegen eines geeigneten Zeitpunkts mit dem GHO ab und lege dann los.

Quelle: Von Martina Zieglwalner 17.01.2020

Facebookmail

„Es ist noch schlimmer geworden“

Schlechte Wartezeiten und Anbindungen, lange Fahrtdauer, gestrichene Haltestellen: Schwenninger Schulen, Schüler und Eltern sind – auch nach den Änderungen im Nahverkehr von Stadt und Kreis – weiterhin unzufrieden. Die Stadt verspricht Nachbesserungen.

Seit dem 1. Januar gelten die neuen Fahrpläne des überarbeiteten Stadtbuskonzepts, und auch die kreisweiten schulortsbezogenen Fahrpläne haben sich am 15. Dezember des vergangenen Jahres geändert. Doch eine von den Schulen, Schülern und Eltern erhoffte Verbesserung ist damit nicht eingetreten. …

„Eine wie von Eltern und Schulen geforderte beziehungsweise gewünschte Abwicklung des Schülerverkehrs hat sich in den letzten Jahren erheblich erschwert“, kommentiert Oxana Brunner, Pressesprecherin der Stadt, die Kritik von Schulen und Eltern. Das habe damit zu tun, dass sich mit der Aufhebung der Schulbezirke die Verkehrsbeziehungen im Schülerverkehr vervielfacht hätten oder manche Schulen – um Personal zu sparen – erst kurz vor Schulbeginn ihre Tore öffnen würden.

Bei derzeit 26 Schulstandorten im Stadtgebiet sei diese Koordinationsaufgabe nur durch einen sehr kostenintensiven, reinen Schülerverkehr zu ermöglichen. „Diese Koordination wird auch zunehmend durch eine Elternschaft erschwert, die eine Just-in-Time-Beförderung ihrer Kinder wünschen.“ Wartezeiten seien von deren Seite aus unerwünscht. …

Quelle: Von Sören Stiegler 17.01.2020 Schwarzwälder Bote

Facebookmail

1. Elterntreffen zum Thema LRS und Dyskalkulie

1. Elterntreffen zum Thema Lese-Rechtschreib-
Schwäche (LRS/Legasthenie)
und Rechenschwäche (Dyskalkulie)
Wann: 23. Januar 2020 um 19 Uhr

Wo: Friedensschule Außenstelle (ehemals Hirschbergschule)

Paulinenstraße 47, 78054 Schwenningen (Eingang Regerstraße)

Für wen: Eltern, die sich zum Thema LRS und Rechenschwäche informieren
und austauschen möchten
Von Eltern für Eltern
Kurze Einführung ins Thema LRS/Rechenschwäche
Unterstützungsmöglichkeiten
Nachteilsausgleich in der Schule
Gemeinsamer Austausch
Ich freue mich auf Sie/Euch!
Um Anmeldung wird gebeten: Susanne Seyfried
Susanne.seyfried@friedensschule-vs.de 0176 3900 4274 oder 07720 808 993
________________________________________________________________________
Susanne Seyfried
Integrative Lerntherapeutin
Grundschullehrerin

Facebookmail

Eine Expertin in Sachen Dyskalkulie > Donnerstag, 23. Januar

Die Existenz von Lese- und Rechtschreibschwäche bei Kindern ist landläufig bekannt, weniger die der Dyskalkulie, der Rechenschwäche. Susanne Sey­fried aus Schwenningen hat sich in dieser Disziplin zur Expertin ausgebildet – aus gegebenem Anlass.

 

Susanne Seyfried stammt aus Berlin. Für ihr Studium der Internationalen Betriebswirtschaft wählte sie sich „ganz bewusst“ eine kleine Universität aus und landete 2000 in Schwenningen an der Hochschule Furtwangen.

Danach war eigentlich die Rückkehr in die Bundeshauptstadt geplant, doch es kam anders. Sie lernte den Schwenninger Malermeister Maik ­Seyfried kennen und lieben. Nach ihrem berufsbegleitenden Masterstudium in Logistik in der Schweiz und weiteren Auslandsaufenthalten wurde geheiratet. 2008 brachte die heute 41-Jährige ihre Tochter Laura ausgerechnet in Hamburg zur Welt – 15 Wochen zu früh. Als Projektleiterin eines Automobilzulieferers aus der Region war die Betriebswirtin mit internationaler Praxiserfahrung damals viel unterwegs. Sie unterbrach ihre Karriere für zwei Jahre, und nahm sie – nachdem sich ihr „Frühchen“ prächtig entwickelte und sie den „Verein für Frühgeborene Schwarzwald-Baar“ mitgegründet hatte – danach wieder auf. Bis 2017 war sie Abteilungsleiterin im Management für ein Unternehmen mit 600 Mitarbeitern und hatte eine 60-Stundenwoche.

Dann kam der „Cut“, der für sie einschneidende Veränderungen mit sich bringen sollte. Ihre Tochter, ein ruhiges, in sich gekehrtes, aber intelligentes Mädchen, blieb in der Grundschule im Fach Rechnen weit zurück. Susanne Seyfried erkannte immer deutlicher: Hier stimmt etwas nicht. Bald hegte sie den Verdacht einer Dyskalkulie und suchte Hilfe. Die lange Warteliste der Schulpsychologischen Beratungsstelle in Donaueschingen zog die Zeit bis zur bestätigenden Diagnose in die ­Länge, die Susanne Seyfried nicht ungenutzt ließ. Sie ­recherchierte, besuchte ­Seminare und bildete sich über den Bundesverband Legasthenie & Dyskalkulie (BVL) zum Thema aus.

Wegen ihrer Tochter sattelt Betriebswirtin komplett um

Beruflich sattelte sie komplett um. Im September 2017 immatrikulierte sie sich gar für einen Masterstudiengang in „Integrative Lerntherapie“. Dazu reiste sie alle vier Wochen für zwei bis vier Tage nach Chemnitz und erledigte den Rest im Fernstudium. Als sich abzeichnete, dass sie für ihre Tochter vor Ort keine Hilfe finden würde – „Dyskalkulie ist innerschulisch noch nicht angekommen“ – begann sie mit Laura eine Therapie am Dudeninstitut. Dafür fuhren sie mehrmals in den Schulferien nach Berlin und Mannheim, wo man der Schülerin mathematische Basiskompetenzen und das fehlende Mengenverständnis vermittelte. Die mathematischen Schwierigkeiten bei einer Dyskalkulie können bis ins Erwachsenenalter reichen. Dank Therapie konnte die Schülerin am Schulverbund Deutenberg aber einige Lücken schließen und bewältigt ihren Schulalltag heute gut.

Viele Betroffene bleiben ihrem Schicksal überlassen

Und Susanne Seyfried ist Dank ihres mittlerweile erworbenen Fachwissens sicher, dass die Tochter ihren Weg im Leben finden wird. Es tat ihr aber „in der Seele weh“, dass viele andere Betroffene ihrem Schicksal überlassen bleiben. Angesichts von statistisch ein bis zwei Fällen von Dyskalkulie pro Schulklasse fehle es an wissenden Lehrern und an Lerntherapeuten sowieso, sagt sie. Deshalb packte die einstige Managerin das Problem selbst an und eröffnete Anfang 2018 in der Schwenninger Nagoldstraße ihre eigene Praxis für Lerntherapie. Sie, die schon als Schülerin Nachhilfeunterricht gab und seit 2010 als Nachhilfelehrerin für Schul- und Business-Englisch selbständig ist, will aktiv daran mitwirken, dass Dyskalkulie mehr in den Fokus der Gesellschaft rückt, darüber aufgeklärt wird und betroffene Schüler früher und schneller Hilfe erfahren. Leider sei ihre Warteliste sehr lang, sagt sie, denn in der Region gibt es nur wenige Therapieangebote für Dyskalkulie.

Susanne Seyfried ist es gewohnt, Lösungen zu finden. Daher wandte sie sich an die Janusz-Korczak-Schule und bot ihre Hilfe an, um die bei Zahlen schwächelnden Kinder frühzeitig und vorort zu fördern. Sie wurde mit offenen Armen empfangen. Seit ihre zweite Tochter die Friedensschule besucht, ist sie dort mit ihrem Spezialwissen tätig und seit diesem Schuljahr zudem an der Neckarschule. Inzwischen erhielt sie vom Regierungspräsidium Freiburg einen Lehrvertrag über ein halbes Deputat. Was sie grundsätzlich freut. Sie will als so genannte „Nichterfüllerin“ aber nicht als rechtlose „Lückenbüßerin“ aufgrund fehlender Lehrer gelten und sieht die Politik gefordert. Sie findet, dass „das Wissen um Dyskalkulie und eine spezifische frühzeitige Förderung durch mutliprofessionelle Teams in den Schulalltag integriert gehört“.

Erstes Treffen für Eltern im Januar initiiert

Aufgrund ihrer eigenen schmerzvollen Erfahrungen lädt sie Eltern am Donnerstag, 23. Januar (19 Uhr, Anmeldung unter Kontakt@Lerntherapie-vs.de), erstmals zu einem Treffen ein, bei dem sie den Betroffenen vor allem sagen will: „Ihr Kind ist weder dumm noch faul“.

Quelle: Von Birgit Heinig 03.01.2019 Schwarzwälder Bote

Facebookmail

Ferienkalender für Schulen in Trägerschaft der Stadt Villingen-Schwenningen

Schuljahr 2020/2021

Sommerferien 2020                                     30. Juli 2020 bis 13. September 2020
Herbstferien 2020                                        24. Oktober 2020 bis 1. November 2020
Weihnachtsferien 2020/2021                      23. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021
Fastnachtsferien 2021                                12. Februar 2021. bis 17.02. Februar 2021
Osterferien 2021                                         27. März 2021 bis 11. April 2021
Pfingstferien 2021                                       22. Mai 2021 bis 6. Juni 2021

Facebookmail

Wegen Lehrermangels auch Quereinsteiger eingestellt

Auf Gesamtelternbeirat warten viele Aufgaben / Neue Mitglieder im Vorstandsteam

Das neue Vorstandsteam des doppelstädtischen Gesamtelternbeirats besteht aus (von links) Pet-ra Krauss, Violeta Sopjina, Erika Miller, Claudia Kinzek, Tino Berthold, Peter Poschik, Daniel Wenz-ler und Verena Würthner. Foto: Heinig

Das Aufgabenfeld des Gesamtelternbeirates der Schulen in VS (GEB) wird nicht kleiner. Bei der Herbstsitzung brachten sich die Elternvertreter aller Schularten in der Aula der Friedenschule auf den neuesten Stand. Dem GEB-Vorsitzenden Tino Berthold und seiner Stellvertreterin Petra Krauss schloss sich ein teilweise neues Vorstandsteam an. Mit Erika Miller wurde eine neue Schriftführerin gefunden und gewählt, in der Führungsspitze sind jetzt außerdem Violeta Sopjina, Claudia Knizek, Peter Poschik, Daniel Wenzler und Verena Würthner.

Die beiden neuen geschäftsführenden Schulleiterinnen Simone Duelli-Meßmer und Gabriele Cernoch-Reich luden die Eltern zur Mitwirkung an den von den Schulen zu erstellenden Medienentwicklungsplänen im Rahmen der landesweiten Medienoffensive ein. Ein großes Anliegen sei den Schulen ferner, dass Kinder spätestens beim Eintritt in eine weiterführende Schule schwimmen können. Der Bildungsplan gebe es schon aus personellen Gründen nicht her, Kindern das Schwimmen beizubringen, abgesehen von den nicht ausreichenden Kapazitäten in den Hallenbädern. Gespannt sei man – wie die Eltern – auf die weitere Schulentwicklungsplanung der Stadt.

»Lehrer fehlen bundesweit« – die Leiterin des Staatlichen Schulamtes, Sabine Rösner, wiederholte ihre Klage darüber, dass der Schulamtsbezirk, bestehenden aus den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Rottweil offensichtlich nicht zu den Wunschregionen fertig ausgebildeter Lehrer gehöre. Gerade einmal 100 konnte man im September einstellen. »Wir haben auf Kante genäht«, gab Rösner in Bezug auf die Unterrichtsversorgung zu. Sie lobte die Konstruktivität der Schulleitungen und warb um Verständnis für die Einstellung von Quereinsteigern, sogenannten »Nichterfüllern«. Außerdem werden Deputate aufgestockt und nicht alle Teilzeitwünsche erfüllt. Eltern regten an, mehr Anreize für neue Lehrer zu schaffen.

Andrea Breinlinger-Müller vom Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport (JuBIS) stieß in das gleiche Horn: Auch pädagogische Mitarbeiter für die verlässliche Grundschule fehlen. Inzwischen werde um sie – »auch ohne Ausbildung« – per Postkarte geworben.
Im September wurden in VS 728 Viertklässler in die fünften Klassen der weiterführenden Schulen eingeschult, die meisten (156) an der KarlBrachat-Realschule. In Villingen zählte man 332 Erstklässler in 17 Klassen. Hier lag die Südstadtschule mit 73 neuen Schülern an der Spitze. In Schwenningen wurden 282 Erstklässler in zehn Klassen aufgenommen, davon 123 an der Friedenschule. In den Ortschaften gab es 106 ABCSchützen in sieben Klassen. Andrea Breinlinger-Müller informierte zudem über die Einführung des Ganztagsbetriebs an der Friedenschule bei gleichzeitigem Um- und Anbau des Gebäudes. In der Klosterringschule konnten die für den Ganztagsbereich modernisierte Räume bezogen werden. Beim Schulentwicklungsplan liege der Fokus derzeit auf den Grundschulen. Mit ersten Teilergebnissen rechne sie im Frühjahr/Sommer, erklärte Andrea Breinlinger-Müller.

Die Entscheidung der beweglichen Ferientage im Schuljahr 2020/21 treffen die Schulleiter. Der GEB empfahl mehrheitlich längere Osterferien und sprach sich gegen eine freie Fastnachtswoche aus.

Quelle: Von Birgit Heinig Schwarzwälder-Bote 29.11.2019

Facebookmail

Mit gutem Gefühl Richtung Zukunft

100 Tage ist der neue Schulleiter des Gymnasiums am Deutenberg (GaD), Zoran Josipovic, mittlerweile im Amt. Im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten zieht er ein erstes Fazit – und blickt in eine spannende Zukunft.

Noch ist die Aula eine Baustelle. Doch GaD-Schulleiter Zoran Josipovic freut sich bereits, wenn das Herzstück der Schule fertig ist und Zuschauer für Veranstaltungen aller Art anlockt. Foto: Schwarzwälder Bote

„Ich bin angekommen“, kann der neue GaD-Rektor mit ganzer Überzeugung nach seinen ersten 100 Tagen am Schwenninger Gymnasium sagen. Die Tätigkeit als Schulleiter sei herausfordernd, aber in jeder Form bereichernd.

Hatte er an seiner vorherigen Station, dem Thomas-Strittmatter-Gymnasium in St. Georgen, bereits Verantwortung als Mitglied des Schulleitungsteams inne, erlebe er nun die gesamte Vielfalt einer Schule. „Alles läuft bei mir zusammen, das ist neu“, sagt Josipovic. Das Lehrerkollegium nehme er als über das Maß hinaus engagiert war.  Mit diesem zusammen ist der Rektor derzeit dabei, den Stundenplan, vor allem für die Fünftklässler, zu optimieren. Durch geschickte Stundenverschiebungen soll Luft gewonnen werden, um die hohe Belastung der Schüler durch die G-8-Schullaufbahn zu entzerren.  Dieser Belastungssituation soll künftig auch durch die Stärkung des Präventionsbereichs entgegengewirkt werden. Dabei werde, so Josipovic, von den beiden Schulsozialarbeitern, die über die Caritas am GaD beschäftigt sind, sowie den Lehrern ein Konzept erarbeitet.  Gemäß der Prämisse, dass Kommunikation das A und O ist, hat der Wahl-Villinger bereits viele „fruchtbare“ Gespräche mit Verantwortlichen von Schulen oder Verwaltung geführt. „Ich habe einen positiven Eindruck, es gibt viele offene Strukturen.“ Transparenz, die möchte er auch aufs GaD übertragen. Neuerdings gibt es einmal pro Woche per E-Mail einen Newsletter mit Terminen und Hinweisen, der an Lehrer, Elternbeirat, Schulsozialarbeiter oder Hausmeister verschickt wird.  In den kommenden Wochen noch intensiver kennenlernen möchte Zoran Josipovic die 837 GaD-Schüler. Unter dem Motto „Rent the boss“ bietet er daher an, in allen Klassen für eine halbe Stunde den Unterricht zu übernehmen.  Was ihn in seiner ersten Amtszeit bislang am meisten beeindruckt hat, das sei der Schulbetrieb im Containerprovisorium, der mittlerweile im dritten Schuljahr dort stattfindet. „Der Unterricht, die Schule funktioniert reibungslos“, lobt Josipovic. „Ich finde es klasse, dass die ganze Situation von der Schulgemeinschaft so gut mitgetragen wird.“ Die Räume seien funktional und alltagstauglich.  Dennoch hofft er, dass ein Ende bald absehbar ist. Nach derzeitigem Sanierungsstand des Hauptgebäudes kann ein Umzug vor den nächsten Sommerferien angepeilt werden. Bis Anfang des Jahres möchte der Rektor endgültige Gewissheit von der Stadt haben, um entsprechend planen zu können.  Da ist zum einen der Umzug an sich, der organisiert werden muss und für den zwei Lehrer mit einem zusätzlichen Stunden-Deputat ausgestattet wurden. Bekannterweise sollte das denkmalgeschützte Hauptgebäude bereits im vergangenen Sommer fertiggestellt und der Umzug schon längst über der Bühne sein. Zum anderen braucht Josipovic auch Planungssicherheit bezüglich der anstehenden Klausuren. Schulisch müsse bis Pfingsten alles geschafft sein, um nicht dem Umzug in die Quere zu kommen.  Beim Rundgang durch das Hauptgebäude, an dem derzeit fleißig gewerkelt wird, zeigt sich der Schulleiter optimistisch, dass der Zeitplan diesmal eingehalten werden kann. In den neu gestalteten Physik-Fachräumen demonstriert er bei den Holzschränken die Verknüpfung von alten, aufbereiteten und komplett neuen Einbaumöbeln. Im Verwaltungstrakt sind Lehrer- und Rektorzimmer nahezu fertiggstellt.  Dann geht es ins Herzstück der Schule, der Aula, die für kommende schulische und möglicherweise auch außerschulische Veranstaltungen „goldwert ist“, findet der 46-Jährige. Hier seien die Denkmalschutzauflagen durch Wandvertäfelungen besonders hoch, jeder Stuhl etwa musste einzeln saniert werden.  Für die meisten anderen Räume jedoch gibt es neue Möbel, deren Lieferung auf 1. April 2020 datiert ist. „Das ist alles ein Wahnsinnsaufwand und eine riesige Investition, aber wir freuen uns sehr darauf“, fasst Zoran Josipovic zusammen.

Quelle:  Von Mareike Kratt 06.12.2019 Schwarzwälder Bote

Facebookmail