Gesamtelternbeirat der städt. Schulen Villingen-Schwenningen

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Der GEB-VS vertritt die Interessen der Eltern von ca. 9000 Schülerinnen und Schülern aus Villingen-Schwenningen.

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Mit gutem Gefühl Richtung Zukunft

100 Tage ist der neue Schulleiter des Gymnasiums am Deutenberg (GaD), Zoran Josipovic, mittlerweile im Amt. Im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten zieht er ein erstes Fazit – und blickt in eine spannende Zukunft.

„Ich bin angekommen“, kann der neue GaD-Rektor mit ganzer Überzeugung nach seinen ersten 100 Tagen am Schwenninger Gymnasium sagen. Die Tätigkeit als Schulleiter sei herausfordernd, aber in jeder Form bereichernd.

Hatte er an seiner vorherigen Station, dem Thomas-Strittmatter-Gymnasium in St. Georgen, bereits Verantwortung als Mitglied des Schulleitungsteams inne, erlebe er nun die gesamte Vielfalt einer Schule. „Alles läuft bei mir zusammen, das ist neu“, sagt Josipovic. Das Lehrerkollegium nehme er als über das Maß hinaus engagiert war.  Mit diesem zusammen ist der Rektor derzeit dabei, den Stundenplan, vor allem für die Fünftklässler, zu optimieren. Durch geschickte Stundenverschiebungen soll Luft gewonnen werden, um die hohe Belastung der Schüler durch die G-8-Schullaufbahn zu entzerren.  Dieser Belastungssituation soll künftig auch durch die Stärkung des Präventionsbereichs entgegengewirkt werden. Dabei werde, so Josipovic, von den beiden Schulsozialarbeitern, die über die Caritas am GaD beschäftigt sind, sowie den Lehrern ein Konzept erarbeitet.  Gemäß der Prämisse, dass Kommunikation das A und O ist, hat der Wahl-Villinger bereits viele „fruchtbare“ Gespräche mit Verantwortlichen von Schulen oder Verwaltung geführt. „Ich habe einen positiven Eindruck, es gibt viele offene Strukturen.“ Transparenz, die möchte er auch aufs GaD übertragen. Neuerdings gibt es einmal pro Woche per E-Mail einen Newsletter mit Terminen und Hinweisen, der an Lehrer, Elternbeirat, Schulsozialarbeiter oder Hausmeister verschickt wird.  In den kommenden Wochen noch intensiver kennenlernen möchte Zoran Josipovic die 837 GaD-Schüler. Unter dem Motto „Rent the boss“ bietet er daher an, in allen Klassen für eine halbe Stunde den Unterricht zu übernehmen.  Was ihn in seiner ersten Amtszeit bislang am meisten beeindruckt hat, das sei der Schulbetrieb im Containerprovisorium, der mittlerweile im dritten Schuljahr dort stattfindet. „Der Unterricht, die Schule funktioniert reibungslos“, lobt Josipovic. „Ich finde es klasse, dass die ganze Situation von der Schulgemeinschaft so gut mitgetragen wird.“ Die Räume seien funktional und alltagstauglich.  Dennoch hofft er, dass ein Ende bald absehbar ist. Nach derzeitigem Sanierungsstand des Hauptgebäudes kann ein Umzug vor den nächsten Sommerferien angepeilt werden. Bis Anfang des Jahres möchte der Rektor endgültige Gewissheit von der Stadt haben, um entsprechend planen zu können.  Da ist zum einen der Umzug an sich, der organisiert werden muss und für den zwei Lehrer mit einem zusätzlichen Stunden-Deputat ausgestattet wurden. Bekannterweise sollte das denkmalgeschützte Hauptgebäude bereits im vergangenen Sommer fertiggestellt und der Umzug schon längst über der Bühne sein. Zum anderen braucht Josipovic auch Planungssicherheit bezüglich der anstehenden Klausuren. Schulisch müsse bis Pfingsten alles geschafft sein, um nicht dem Umzug in die Quere zu kommen.  Beim Rundgang durch das Hauptgebäude, an dem derzeit fleißig gewerkelt wird, zeigt sich der Schulleiter optimistisch, dass der Zeitplan diesmal eingehalten werden kann. In den neu gestalteten Physik-Fachräumen demonstriert er bei den Holzschränken die Verknüpfung von alten, aufbereiteten und komplett neuen Einbaumöbeln. Im Verwaltungstrakt sind Lehrer- und Rektorzimmer nahezu fertiggstellt.  Dann geht es ins Herzstück der Schule, der Aula, die für kommende schulische und möglicherweise auch außerschulische Veranstaltungen „goldwert ist“, findet der 46-Jährige. Hier seien die Denkmalschutzauflagen durch Wandvertäfelungen besonders hoch, jeder Stuhl etwa musste einzeln saniert werden.  Für die meisten anderen Räume jedoch gibt es neue Möbel, deren Lieferung auf 1. April 2020 datiert ist. „Das ist alles ein Wahnsinnsaufwand und eine riesige Investition, aber wir freuen uns sehr darauf“, fasst Zoran Josipovic zusammen.

Quelle: Von Mareike Kratt 06.12.2019 Von Mareike Kratt 06.12.2019

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Mobbing betrifft nicht nur Täter und Opfer

Meik hat die falschen Turnschuhe, Anna ein paar Kilo zu viel, Paul blickt es wie keiner in der Klasse. Die drei kennen sich nicht und doch sind sie Seelenverwandte in einem dramatischen Sinne: In Chats werden sie lächerlich gemacht, ausgegrenzt. Für den Gesamtelternbeirat der VS-Schulen ist das, was Experten als Mobbing definieren, im Fokus.

Und damit ist Tino Berthold, Vorsitzender des Gesamtelternbeirates in VS, ganz nahe dran an Michael Ilg, stellvertretender Leiter des Referates Prävention beim Polizeipräsidium Tuttlingen. Ilg, Mitte 50 und Vater einer erwachsenen Tochter, ist in der Woche etwa zwei Mal an Schulen unterwegs, um Aufklärungsarbeit zu leisten. Mobbing, vor allem in seiner aktuellen Form, dem Cybermobbing, ist ein Thema. Drei Unterrichtsstunden lang arbeitet er dabei schwerpunktmäßig mit den Jugendlichen der Klassenstufen sechs bis acht, und damit der Hauptzielgruppe. Denn fast alle Sechstklässler besitzen heutzutage ein Smartphone. Und damit fangen viele zwischenmenschliche Probleme an.

Schnitt. Die Klasse 6 einer Realschule starrt auf Filmsequenzen: Ein pubertierendes Modepüppchen und einen Mitschüler trennen Welten. Das modebewusste Mädchen macht sich über den 14-Jährigen lustig, weil er sich für Obdachlose einsetzt, Pausenbrote einsammelt und sich sogar in abgenutzter Kleidung ablichten lässt. Statt einen „fairen Umgang“ mit diesem Jungen zu pflegen, der so ganz anders ist als sie, wird dieser zu ihrer Zielscheibe. Die Mobbing-Spirale setzt sich in Gang.

Der Film der polizeilichen Kriminalprävention des Bundes und der Länder (ProPk) ist der Aufhänger und eine Art Intro für Ilgs Arbeit in den Schulklassen und gehört zu dem Medienpaket „Verklickt“. In den Schulen laufen ohnehin einige Präventionsprogramme. „Hochsensibel sind Lehrer, wenn es um dieses Thema geht“, so Sabine Rösner, Leiterin des Staatlichen Schulamtes Donaueschingen. Denn Dank sozialer Medien habe Mobbing rasant an Fahrt aufgenommen.

Quelle:

Von Eva-Maria Huber 03.12.2019 – 21:07 Uhr

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Zusätzlicher Bus von Rietheim nach Villingen

In letzter Zeit habe es vermehrt ab den Wintermonaten ein Kapazitätsproblem zur ersten Unterrichtsstunde gegeben, teilt das Landratsamt mit. Das Verkehrsunternehmen Merz und das Landratsamt reagieren darauf und haben zu der bereits bestehenden Verbindung der Linie 80 Fahrt 7 „Rietheim Löwen“ um 7.17 Uhr eine weitere Verbindung mit der Fahrt 3 der Linie 81 um 7 Uhr ab „Rietheim Löwen“ nach Villingen geschaffen. „Folglich wird in den Schulzeiten die Fahrt 81-3 nicht mehr von Pfaffenweiler direkt nach Villingen verkehren, sondern über Rietheim geleitet, informiert das Landratsamt. Der Gesamtelternbeirat (GEB) der Stadt VS reagierte am Donnerstag. Vorsitzender Tino Berthold bedankte sich für die angebotene Lösung bei den Mitarbeitern des Landratsamtes, der Ortsverwaltung Rietheim und dem Busunternehmen Merz. „Dass man innerhalb kürzester Zeit, nach der Anregung durch die Eltern des GEB, eine Lösung präsentiert und umgesetzt wird ist bemerkenswert. Dieses Beispiel zeigt auch, wenn alle Beteiligten offen und ehrlich diskutieren, argumentieren und aufeinander zugehen, ist in und um Villingen-Schwennigen einiges möglich. Bleibt zu hoffen, dass die Schüler und weitere Einwohner die angebotene Linie annehmen und diese dauerhaft in den Busfahrplan integriert werden kann“, freut sich Berthold.

Quelle: Von Schwarzwälder Bote 05.12.2019

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Zusätzliche Busverbindung Stadtbezirk Rietheim

Sehr geehrter Herr Berthold,

wir möchten Sie über folgende Pressmitteilung informieren.

Zum 09. Dezember 2019 wird für den Stadtbezirk Rietheim eine weitere morgendliche Busverbindung nach Villingen geschaffen. In letzter Zeit gab es vermehrt ab den Wintermonaten ein Kapazitätsproblem zur ersten Unterrichtsstunde. Das Verkehrsunternehmen Merz sowie das Landratsamt reagieren auf diesen Umstand und haben zu der bereits bestehenden Verbindung der Linie 80 Fahrt 7 „Rietheim Löwen“ um 7.17 Uhr eine weitere Verbindung mit der Fahrt 3 der Linie 81 um 7.00 Uhr ab „Rietheim Löwen“ nach Villingen geschaffen. Folglich wird in den Schulzeiten die Fahrt 81-3 nicht mehr von Pfaffenweiler direkt nach Villingen verkehren, sondern über Rietheim geleitet.
Das Verkehrsunternehmen als auch das Landratsamt bitten, von dem neuen Angebot Gebrauch zu machen.

Bei Rückfragen dürfen Sie sich gerne an uns wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Ramona Efinger

Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis
Straßenverkehrsamt/Nahverkehrsabteilung

www.lrasbk.de

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Übervolle Busse sorgen für Ärger

Die Schülerbeförderung in Villingen-Schwenningen sorgt immer wieder für Zündstoff. Foto: Kästle Foto: Schwarzwälder Bote

Unfreundliche oder „ruppig“ fahrende Busfahrer, übervolle Busse und ­Schüler, die morgens an der Haltestelle einfach ­stehen gelassen werden – für die Eltern funktioniert die Schülerbeförderung in Teilen der Gesamtstadt derzeit nicht.

 

Der Gesamtelternbeirat der Stadt (GEB), allen voran dessen neu gewählter Vorsitzender Tino Berthold, hat das Thema aufgegriffen und eine Umfrage gestartet. Deren Ergebnisse liegen jetzt in Form von etlichen Eltern-Mails vor, die er an Landkreis und Stadt weitergleitet habe, berichtete Berthold in der GEB-Herbstsitzung, diesmal in der Friedenschule in Schwenningen.

Die Beschwerden habe man dort „freundlich und konstruktiv“ angenommen, anerkannte Berthold. Zum Tagesordnungspunkt ÖPNV eingeladen hatte er den Leiter des Straßenverkehrsamtes im Landratsamt, Frank Fetzer, der zunächst aufklärte, dass sein Amt nur für die Schülerbeförderung in den Ortschaften, nicht aber für die Kernstadt zuständig ist. Die meisten Klagen kamen passenderweise aber aus Tannheim, Pfaffenweiler und Rietheim.

Das zuständige Busunternehmen habe inzwischen einen zusätzlichen Bus eingesetzt, um alle Schüler mitnehmen zu können. „Der wird ab morgen nicht mehr fahren“, wusste Fetzer zum Entsetzen der Eltern, da das Unternehmen den Einsatz des Busses nicht bezahlt bekomme. Fetzer informierte darüber, dass die Linie 80/81 frühmorgens von drei Bussen gefahren werde. Der erste fahre – fast leer – ab Tannheim schon um 6.52 Uhr. Da sitzen die meisten Schüler noch am Frühstückstisch und drängen sich zu den späteren Terminen dann an den Haltestellen. Geprüft werde laut Fetzer derzeit, ob eine spätere Abfahrtszeit zu realisieren wäre. Nicht einfach, wie er zu bedenken gab, da im Landkreis täglich rund 10 000 Schüler zu 100 Schulen befördert werden müssen und die Linienbusse eingetaktet seien.

Kopfschütteln erntete der Mann vom Amt von den Eltern für das Bemühen einerseits, den Busverkehr attraktiver zu machen, bei der Schülerbeförderung aber unflexibel zu sein. Eine Lösung, wie die Schüler vor Schulbeginn besser auf die Busse verteilt werden könnten, brachte der Abend nicht, nur das Versprechen Bertholds „dran zu ­bleiben“. Dazu wolle er auch die Schulen mit ins Boot holen, um zur Entzerrung der Schülerbeförderung unterschiedliche Unterrichtsbeginnzeiten zu erörtern.

Quelle: Von Birgit Heinig 28.11.2019 – 18:51 Uhr

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Schulungen der Elternstiftung in der Nähe von VS

Grundschulungen / Elternvertretung – so geht das!
Di 19.11.2019
18:45h – 21:00h
Triberg
Schwarzwald-Gymnasium Triberg
Bergstr. 11
78098 Triberg
Ich bin Elternbeiratsvorsitzende/r – was tun? / Seminar für Elternbeiratsvorsitzende, Stellvertreter*innen und am Amt Interessierte
Do 28.11.2019
09:00h – 17:00h
Stuttgart
STEP Konferenzzentrum
Gropiusplatz 2
70569 Stuttgart
Elternvertreter*in – Rechte, Pflichten, Zuständigkeiten / Schulung für Elternvertreter*innen, Stellvertreter*innen, am Amt Interessierte und Lehrkräfte
Sa 30.11.2019
09:30h – 16:30h
Freiburg
Clara-Grunwald-Schule
Johanna-Kohlund-Straße 3
79111 Freiburg
Mehr Lust als Frust in der Elternvertretung / Seminar für ElternvertreterInnen, StellvertreterInnen und am Amt Interessierte „Wie erreiche ich schwer erreichbare Eltern?“
Sa 07.12.2019
09:30h – 16:30h
Stuttgart
Silberburgstr. 158
70178 Stuttgart
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Die neue Schulleiterin in Tannheim: „Die Schule gehört hierher“

Die neue Schulleiterin der Grundschule Tannheim stellt sich den Fragen des SÜDKURIER-Mitarbeiters Jörg-Dieter Klatt. Bild: Selbstauslöser

Jana Schnaufer geht mit Elan und Bedacht unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark für Tannheim“ an ihre neue Aufgabe. An den Schul-Standort glaubt sie fest.

 

 

Zunächst herzlichen Glückwunsch zum neuen Amt. Was reizt Sie an der Übernahme des Amtes und an der Grundschule Tannheim?Ich schätze die kleine Schule, in der wohnortnah Unterricht stattfinden kann.

 

 

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