Insgesamt 661 Anmeldungen gehen ein

Die Anmeldezahlen für Klassenstufe fünf zeigen sich in den vergangenen Jahren relativ konstant. Foto: Reinhardt Foto: Schwarzwälder Bote

Relativ konstant zeigen sich die Anmeldezahlen für Klassenstufe fünf in den vergangenen Jahren: Aktuell liegen in Villingen-Schwenningen insgesamt 661 Anmeldungen an weiterführenden Schulen vor, lässt Madlen Falke, Pressesprecherin der Stadt, wissen, 0,45 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Damals waren es 664 Anmeldungen, die endgültige Schülerzahl 2018/ 2019 lag bei 704. Konstant die niedrigsten Schülerzahlen in den vergangenen drei Schuljahren hat die Golden-Bühl-Schule, mit 44 (2016/2017), 39 (2017/2018) und 23 (2018/2019) Schülern. Im Vergleich zu den Anmeldungen gab es kaum Unterschiede. Die meisten Schüler hatte das Gymnasium am Romäusring im Jahr 2016/2017 und 2017/2018 vorzuweisen.

Gymnasium am Deutenberg legt zu

Vergangenes Jahr legte allerdings das Gymnasium am Deutenberg deutlich zu: 131 Schüler gingen hier in die fünfte Klasse. Am Gymnasium am Romäusring waren es hingegen 119. Aktuell liegt die Anmeldezahl an der Bickebergschule bei 50 – die niedrigste Zahl der vergangenen vier Schuljahre.­ Zwar erwarte die Stadtverwaltung angesichts der Anmeldungen drei fünfte Klassen, rechne allerdings mit der Bildung von zwei. Bei der Karl-Brachat-Realschule zeichnet sich aktuell eine Vierzügigkeit ab. Erwartet werden allerdings fünf oder gar sechs fünfte Klassen. Auch beim Gymnasium am Hoptbühl werde mit mehr Schülern gerechnet, als sich zuvor angemeldet haben.

Die aktuellen Anmeldezahlen 2019/2020: (Stand: 20. März 2019): Bickebergschule (50 Anmeldungen, dreizügig), Golden-Bühl-Schule (27, zweizügig), SV am Deutenberg – Abteilung Werkrealschule (48, dreizügig), SV am Deutenberg – Abteilung Realschule (83, vierzügig), Karl-Brachat-Realschule (155, vierzügig), Gymnasium am Hoptbühl (95, dreizügig), Gymnasium am Romäusring (98, vierzügig), Gymnasium am Deutenberg (105, fünfzügig).

Quelle: Von Schwarzwälder Bote 13.04.2019

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Bildung / Schule / Kindertagesstätte

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Fachpersonal betreut Kinder an Ganztagsgrundschulen

Ein pädagogisches Konzept gilt nun für die Betreuung aller Kinder an Ganztagsgrundschulen in Wahlform. Foto: Büttner Foto: Schwarzwälder Bote

Eine pädagogische Rahmenkonzeption für alle Ganztagsgrundschulen in Wahlform in Villingen-Schwenningen hat die Verwaltung zusammen mit allen Beteiligten erarbeitet. Mit am Tisch saßen das Staatliche Schulamt Donaueschingen, die geschäftsführenden Schulleiter der Stadt, der Gesamtelternbeirat sowie die betroffenen Schul- und die Teamleiter. Nun lag das Konzept im Jugendhilfeausschuss vor, dessen Mitglieder prinzipiell eine solche für alle Einrichtungen geltende Richtlinie begrüßten. Einige wollten aber angesichts der finanziellen Konsequenzen doch noch einen Rückzieher machen, da die Umsetzung die Einstellung weiterer Fachkräfte erfordert.

Als „Qualitätssicherung“ bezeichnete Katharina Hirt, CDU, die Konzeption, die für alle Eltern und Kinder ein gutes Angebot beinhalte und sowohl unterm Jahr als auch in den Ferien eine Betreuung gewährleiste. Auch Joachim von Mirbach von den Grünen äußerte sich positiv, dass nun die Aufgaben für die Betreuer klar definiert und verbindlich für alle Schulen sind.

Kritisch sah hingegen Klaus Martin, CDU, dass je Schule für die erste Gruppe Personal kosten von jährlich gut 129 000 Euro und rund 46 000 Euro für jede weitere Gruppe anfallen, da für die pädagogische Teamleitung ein sozialpädagogisches Hochschulstudium oder eine vergleichbare Ausbildung vorgeschrieben sei. Hinzukomme der Lohn für die hauswirtschaftlichen Helfer. Es sei schon zu überlegen, ob nicht einige Abstriche möglich seien, um sozusagen von 110 auf 98 Prozent zu kommen. Das Konzept sehe einen vernünftigen, durchschnittlichen Standard vor, entgegnete von Mirbach. „Wir haben den Schlüssel festgelegt und befinden uns im Durchschnitt.“

Das sei eine politische Entscheidung, stellte denn auch Oberbürgermeister Jürgen Roth fest,. Der Gemeinderat habe die Anzahl der Fachkräfte für die Betreuung festgelegt. Die Frage laute, wie viele Gruppen sich die Stadt leisten wolle und könne. „Sonst müssen wir da noch mal drangehen.“ Ein Hochschulabschluss sei für die Teamleitung doch sicher nicht unbedingt notwendig, sah Beate Schmidt-Kempe Potenzial zum Sparen. Und Tamer Öteles vom Verein für Jugend- und Berufshilfe Pro Job schlug ebenfalls vor, falls sich keine hoch qualifizierte Bewerber fänden, auf andere Erziehungskräfte zurückzugreifen. Dies sei in der Praxis ohnehin üblich, versicherte Roth. Und bisher gibt es laut Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport keine Probleme, die Stellen zu besetzen, gerade durch die Ausbildung im eigenen Haus.

Mit sieben Ja- und fünf Gegenstimmen bei vier Enthaltungen beschloss der Aus schuss das Konzept als Arbeitsgrundlage für alle Ganztagsgrundschulen in Wahlform.

Quelle: Von Martina Zieglwalner 23.03.2019 Schwarzwälder-Bote

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Fridays for Future: Dem Regen getrotzt

Selbst der Regen konnte die Schüler – und auch einige Erwachsene – am Freitag nicht davon abhalten, für den Klimaschutz auf die Straße zu gehen: Rund 450 Teilnehmer nahmen im Rahmen des globalen Aktionstages „Fridays for Future“ an der Demonstration in der Villinger Innenstadt teil.

Foto: Marc Eich

Auch Organisatorin Mona Schirmaier zeigte sich glücklich darüber, dass trotz der widrigen Bedingungen Schüler aus der ganzen Region nach Villingen gekommen waren. Nach einer kurzen Einstimmung vor dem Amtsgericht zogen die Teilnehmer, wie gewohnt mit zahlreichen Transparenten und Plakaten, durch die Innenstadt bis in die Rietstraße. Dort wurden mehrere Reden gehalten, in denen die Demonstranten auch aufgefordert wurden, sich an der Aktion „Saubere Landschaft“ zu beteiligen und durch das eigenen Handeln zum Klima- und Umweltschutz beizutragen. Mit einem weiteren Demonstrationszug, für den die Schüler von Anwohnern Applaus erhielten, ging es anschließend zum Münsterplatz, auf dem weitere Aktionen stattfanden.

Quelle: Von Marc Eich Schwarzwälder-Bote 15.03.2019

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Die Erweiterungwird nun Wirklichkeit (SÜDSTADTSCHULE)

Erfolgreich konnte das Richtfest des Südstadtschulen-Anbausgefeiert werden. Im Sommer soll er bezugsfertig sein.

Die Beendigung des Rohbaus beim Anbau der Südstadtschule war ein Meilenstein für die Stadt und die Schule. Über vier neue Klassenzimmer würden sich die Kinder und Lehrer ab dem Sommer freuen können, stellte Dieter Kleinhans, Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft und Hochbau (GHO), in  Aussicht. Bestehen werde das Gebäude nach Fertigstellung vollkommen aus Holz und Glas, wie Kleinhans erklärte. Nur der kleine Fußballplatz auf dem Pausenhof musste weichen. Nach Beginn der Bauarbeiten
habe es gerade einmal zwei Wochen gedauert, bis der Rohbau stand, so Bauleiter Michael Reiser vom GHO. Lediglich das Grundgerüst wurde von den Zimmerleuten selbst gebaut. Die vorgefertigten Wände mussten nur eingesetzt werden. Die gesamte
Planung und Durchführung des Baus selbst wurde von der Stadtverwaltung  übernommen. Neben Reiser ist auch Martin Kimmich für die Bauleitung zuständig. Verantwortlicher Architekt ist Jochen Hermann. Angesetzt sind für den Bau 1,7  Millionen Euro.

Quelle: 16.03.2019 NQ

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Nächster Schritt für die Friedensschule

Die Planung der Freianlagen der Friedensschule übernimmt ein Büro aus Mengen. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Auf dem Weg zur Friedensschule als Ganztagsschule soll auch der Boden außen herum bereitet werden. Vier Büros haben ihre Angebote für die Freiraumplanung nun vorgelegt, am Dienstagabend vergaben die Stadträte des Technischen Ausschusses die Leistung. Das Büro Klaus Saur aus Mengen hat mit rund 116000 Euro das günstigste Angebot vorlegt und sollte nun den Zuschlag erhalten.

Insgesamt 18 Ganztagsschulen soll im Laufe diesen Jahres im Land noch an den Start gehen, darunter auch die Schwenninger Bildungseinrichtung. Rund zwei Millionen Euro will man sich das Projekt Ganztags-Friedensschule beim Umbau insgesamt kosten lassen, um die Friedensschule, die ursprünglich 1939 erbaut worden ist, fit zu machen für Schule von heute.

Den nächsten Schritt dorthin tat der Technische Ausschuss am Dienstagabend mit der Vergabe der Planung der Freianlagen. Bei zwei Enthaltungen folgten die Gemeinderäte dem Vorschlag der Enthaltung, das Büro aus Mengen zu beauftragen.

Quelle: Von Schwarzwälder Bote 13.03.2019

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Jugendgemeinderat: VS ist in vielerlei Hinsicht schon weiter als andere

Beteiligung Die aktuellen Forderungen des Dachverbands sind hier bereits großteils umgesetzt. Lediglich in den Schulen könnten mit Blick auf die Wahlen noch mehr getan werden, meint der Vorsitzende.

Der Dachverband der
Jugendgemeinderäte
in Baden-Württemberg
fordert mit Blick
auf die Kommunalwahlen eine
Stärkung seiner Gremienarbeit
und eine besserer Ausstattung
mit Ressourcen.
Wie sieht der VS-Jugendgemeinderat
das? Teilen die jungen
Leute hier vor Ort die Forderungen
ihres Dachverbands? Die
Antwortet lautet: im Prinzip und
generell ja. Allerdings gilt, dass
hier vor Ort davon bereits Vieles
umgesetzt ist.

Quelle: Von Daniela Schneider NQ 13.03.2019

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Schulleiter: Suche offenbar erfolgreich

Reges Interesse herrscht beim Tag der offenen Tür an der Villinger Karl-Bracht-Realschule besonders in den Fachräumen der Naturwissenschaften, wo es spannende Experimente zu erleben gibt. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

Noch immer ist die Karl-Brachat-Realschule (KBR) ohne Schulleiter. Beim Tag der offenen Tür am späten Freitagnachmittag war es einmal mehr Konrektor Manfred Schmider, der die vielleicht zukünftigen Schüler und deren Eltern über das Bildungshaus an der Villinger Schulgasse informierte.

Gewohnt bedeckt hielt man sich auf Nachfragen zur Neubesetzung der seit Herbst 2017 vakanten Stelle der Schulleitung. „Das Bewerbungsverfahren ist abgeschlossen“, sagte Schmieder lediglich, woraus sich schließen lässt, dass die ungewöhnlich lange Suche erfolgreich war und es zum Schuljahresbeginn 2019/20 einen neuen Schulleiter geben wird.

Bei Führungen durch die fünf Häuser in drei Gebäudekomplexen direkt an der Stadtmauer, bei Ausstellungen, Präsentationen und Informationen in den Fachräume lernten die Besucher nicht nur die Lehrmittelausstattung kennen und konnten Schüler bei den unterschiedlichsten Aktivitäten beobachten, sie erfuhren auch vom vielfältiges Angebot an freiwilligen Arbeitsgemeinschaften, die für viele häufig den Reiz einer Schule erst ausmachen.

An der KBR mit ihren derzeit 723 Schülern, die in 27 Klassen von 51 Lehrkräften unterrichtet werden, liegt ein pädagogischer Schwerpunkt auf Rechtschreibkursen, die Teilnahme an Sportwettkämpfen auf Kreis- und Landesebene wird in jedem Schuljahr angestrebt, und es besteht eine lebendige Schulpartnerschaft mit einer französischen Schule in Etel.

Mitarbeiten können Schüler bei der schon häufig mit Preisen ausgezeichneten Schülerzeitung „Klingelzeichen“, es werden Ausstellungen, Gedenkstätten, Museen, Theateraufführungen, Bibliotheken und Parlamente besucht.

Berufsorientierung

In der Klassenstufe 8 und 9 liegt ein wesentlicher Schwerpunkt auf der Berufsorientierung (BORS), die sich aus Besichtigungen von Betrieben sowie Kurzpraktika ergibt. Groß geschrieben wird an der KBR auch der musische Bereich: der Unter- und der Oberstufenchor, die Band sowie die Tanz-AG gaben einen Eindruck davon.

„Unsere Realschule ist und bleibt eine starke Schule“, betonte der Konrektor. Mit dem Abschluss der Mittleren Reife stehen jedem Schüler alle Wege zu einer weitergehenden Qualifizierung offen: der Besuch einer weiterführenden Schule, der Beginn einer Ausbildung oder die Kombination aus beidem.

Wer in Klasse sechs einen Vorkurs in Französisch belegt, kann sich ab Klasse sieben zwischen den Wahlpflichtfächer Französisch, AES (Alltagskultur, Ernährung, Soziales) und Technik sowie einem grundlegenden Niveau mit dem Hauptschulabschluss am Ende von Klasse 9 und dem Mittleren Niveau mit dem Ziel des mittleren Bildungsabschlusses entscheiden.

Die Anmeldetermine für die Einschulung in Klasse 5 an der Karl-Brachat-Realschule sind am Mittwoch, 13. und Donnerstag 14. März, jeweils von 9.30 bis 11 und 14 bis 17.30 Uhr.

Quelle: Von Birgit Heinig 23.02.2019 Schwarzwälder Bote

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