Mobbing betrifft nicht nur Täter und Opfer

Meik hat die falschen Turnschuhe, Anna ein paar Kilo zu viel, Paul blickt es wie keiner in der Klasse. Die drei kennen sich nicht und doch sind sie Seelenverwandte in einem dramatischen Sinne: In Chats werden sie lächerlich gemacht, ausgegrenzt. Für den Gesamtelternbeirat der VS-Schulen ist das, was Experten als Mobbing definieren, im Fokus.

Und damit ist Tino Berthold, Vorsitzender des Gesamtelternbeirates in VS, ganz nahe dran an Michael Ilg, stellvertretender Leiter des Referates Prävention beim Polizeipräsidium Tuttlingen. Ilg, Mitte 50 und Vater einer erwachsenen Tochter, ist in der Woche etwa zwei Mal an Schulen unterwegs, um Aufklärungsarbeit zu leisten. Mobbing, vor allem in seiner aktuellen Form, dem Cybermobbing, ist ein Thema. Drei Unterrichtsstunden lang arbeitet er dabei schwerpunktmäßig mit den Jugendlichen der Klassenstufen sechs bis acht, und damit der Hauptzielgruppe. Denn fast alle Sechstklässler besitzen heutzutage ein Smartphone. Und damit fangen viele zwischenmenschliche Probleme an.

Schnitt. Die Klasse 6 einer Realschule starrt auf Filmsequenzen: Ein pubertierendes Modepüppchen und einen Mitschüler trennen Welten. Das modebewusste Mädchen macht sich über den 14-Jährigen lustig, weil er sich für Obdachlose einsetzt, Pausenbrote einsammelt und sich sogar in abgenutzter Kleidung ablichten lässt. Statt einen „fairen Umgang“ mit diesem Jungen zu pflegen, der so ganz anders ist als sie, wird dieser zu ihrer Zielscheibe. Die Mobbing-Spirale setzt sich in Gang.

Der Film der polizeilichen Kriminalprävention des Bundes und der Länder (ProPk) ist der Aufhänger und eine Art Intro für Ilgs Arbeit in den Schulklassen und gehört zu dem Medienpaket „Verklickt“. In den Schulen laufen ohnehin einige Präventionsprogramme. „Hochsensibel sind Lehrer, wenn es um dieses Thema geht“, so Sabine Rösner, Leiterin des Staatlichen Schulamtes Donaueschingen. Denn Dank sozialer Medien habe Mobbing rasant an Fahrt aufgenommen.

Quelle: Von Eva-Maria Huber 03.12.2019 – 21:07 Uhr

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Grundschüler leiden unter Mobbing

Villingen-Schwenningen. Ein tragischer
Fall von Mobbing an einer
Berliner Grundschule erschüttert
derzeit die Gesellschaft.
Mobbing unter Schülern
ist ein ernst zu nehmendes Problem.
Das belegt auch eine Forsa-
Umfrage im Auftrag der KKH
Kaufmännische Krankenkasse unter Eltern von Kindern im Schulalter. Demnach haben knapp 80 Prozent der Sechs- bis Zwölfjährigen sehr häufig bis gelegentlich Stress und Sorgen wegen Mobbing oder Streit mit Freunden. Bei den Sechs- bis Neunjährigen stehen solche verbalen und körperlichen Attacken sowie Angriffe über soziale Netzwerke & Co. sogar ganz oben auf der Stress- Skala – noch vor Konkurrenz- und Leistungsdruck in der Schule.

Quelle: NQ 08.02.2019

KKH Pressemeldung 86/24.10.2018

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So sind Kinder im Netz sicher

VS-Obereschach (md). Damit Eltern ihre Kinder beim sicheren Umgang mit Medien unterstützen können, müssen sie über die Medienwelten ihrer Kinder Bescheid wissen. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) unterstützt Eltern im Rahmen der Initiative Kindermedienland mit dem Eltern-Medienmentoren-Programm durch Beratung und Veranstaltungen.

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Quelle: Schwarzwälder Bote, 24.04.2018

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Beichtseiten im Netz

Beichtseiten gibt es vor allem auf Instagram

Beichtseiten gibt es mittlerweile an vielen Schulen. Die Veröffentlichungen werden vom Administrator, der selbst ein Mitschüler ist, anonymisiert. „M14“ steht dann für einen 14-jährigen Schüler, „W15“ für eine 15-jährige Schülerin. M14 beichte, dass er schon seit langem auf ein Mädchen stehe, aber sich nicht traue, sie anzusprechen, da er keinen Korb von ihr bekommen möchte, heißt es auf der Beichtseite des elitären Bertha-von-Suttner-Gymnasiums in Reinickendorf.

– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26149242 ©2017

 

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Was Eltern über beliebte Online-Strategiespiele wie Clash Royale wissen sollten

Kinder und Jugendliche spielen in ihrer Freizeit gerne und häufig an PC, Smartphone oder Konsole. Die umsatzstarken Strategiespiele-Apps Clash Royale und Clash of Clans sind vor allem bei Jungen sehr begehrt. Was fasziniert Jungs an diesen Spielen und worauf sollten Eltern achten? …  Quelle: klicksafe.de

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Virus bei WhatsApp?

Keine Angst vor Ute Christoff

Wurdest du auch gewarnt? Vor Ute Christoff? Und zwar von einem Freund, dem du echt vertrauen kannst? Schön, dass er an dich gedacht hat – trotzdem kannst du die Message beruhigt ignorieren. Denn die Ute Christoff-Meldung gibt’s seit Jahren. Und seit Jahren steckt nichts dahinter. Ein klassischer Kettenbrief. Quelle: bayern3.de 09.11.2016

Nach wie vor gilt auch die Regel:
Nehmt keine Leute in eure Kontakte/Gruppe/Liste auf, die Ihr nicht auch „im wahren Leben“ kennt!

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Zwischen „Android“ und „iOS“

19 Uhr, die Hausaufgaben sind gemacht, die Vorbereitungen für den nächsten Schultag getroffen. Jetzt ist endlich Zeit, um das spannende Buch weiterzulesen. Doch die Schülerin vom Gymnasium am Romäusring kann keinen Satz richtig zu Ende lesen. Schon beim vierten Wort hat sie den Anfang vergessen. Schuld ist das ständige Blinken und Brummen ihres Smartphones, das Whatsapp-Nachrichten ankündigt. Sie könnte es einfach ausschalten oder auf stumm. Aber irgendwie will sie dann doch wissen, was Thema in der Klassengruppe ist. So schildert das Mädchen ihre Erfahrung beim Workshop rund um Facebook, Whatsapp, Smartphones und Co. Quelle: Von Jasmin Cools 12.10.2016 Schwarzwälder-Bote

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Ein Netz für Kinder – Praktische Hilfen für Eltern und pädagogische Fachkräfte

Diese Broschüre bietet Empfehlungen für gute Kinderseiten: Kinderportale und Suchmaschinen wie die Blinde Kuh, fragFINN und www.meine-startseite.de sind Beispiele, mit denen ein altersgerechter Einstieg gelingen kann.  Insbesondere mit dem KinderServer bietet das Bundesfamilienministerium Eltern eine gute Lösung an.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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