Bau von vier Klassenzimmern der Südstadtschule kommt nicht voran

Lehrerin Franziska Kleiner (von links) hat Mario, Dominique und Julie samt Papa beigebracht, wie man Somafiguren mathematisch-logisch zu einem Würfel zusammenfügt. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

In der ersten Dezemberwoche liegen die Anmeldetage für die Kinder, die im September 2019 eingeschult werden. Derzeit bringen sich die Grundschulen der Stadt dafür in Stellung – in Villingen machte am Samstag die Südstadtschule mit einem Tag der offenen Tür den Anfang.

 

 

Nach den „Forschertagen“ zum Thema Luft und Wasser präsentierten die 360 Erst- bis Viertklässler sowie die 27 Lehrer ihre Ergebnisse, luden die Besucher zum Experimentieren ein und vermittelten dabei: Schule macht Spaß! Die Südstadtschule ist eine offene Ganztagsschule, in der Eltern die Verweildauer ihrer Kinder individuell gestalten können. Zu Beginn des Schuljahres wählen sie, ob und welche zusätzlichen Betreuungsangebote sie wahrnehmen wollen.

Bis 18 Uhr an der Schule

Seit die Herbstferien vorbei sind, können die Schüler sogar bis 18 Uhr in der Obhut der Schule bleiben, sagt Schulleiter Elmar Dressel. Geprägt wird die Grundschule von ihrem musischen Profil, das sich nicht nur in der Chor- und Flöten-AG ausdrückt, sondern auch Kooperationen mit der Musikakademie und die Teilnahme am städtischen „Kumfi“-Projekt (Kultur macht fit) beinhaltet.

Die gerade neu aufgelegte Basketball-AG mit dem Panthers-Spieler Abu Abaker wird bestens angenommen, auch die ausgebildeten „Juniorhelfer“, in den Schulpausen ausgerüstet mit Erste-Hilfe-Rucksack samt „Tröstebär“, werden immer mehr. In den nächsten Tagen läuft sogar eine Chinesisch-AG an. Die Südstadtschule beteiligt sich am landesweiten Projekt „LemaS“ (Leistung macht Schule) und arbeitet in Sachen Hochbegabtenförderung mit dem Leibniz-Gymnasium Rottweil zusammen.

Großen Wert lege man auf die Medienkompetenz der Schüler, sagt Dressel. Derzeit sei man mit der Stadt in Verhandlungen, außerhalb des Medienraumes mit 16 Computerplätzen auch mobile Lösungen für die Klassenzimmer auf den Weg zu bringen. Dabei hoffen Dressel und ­Konrektorin Annegret Maute, dass hier von Seiten des Schulträgers schneller ­gehandelt wird als beim derzeitigen Bau von vier neuen Klassenzimmern. Seit den Sommerferien ist auf der Bodenplatte nämlich nichts weiter passiert.

Bis zum Beginn des nächsten Schuljahres solle alles fertig sein, hieß es. Bis dahin, so hofft das Schulleitergespann, ist auch der ehemalige Techniktrakt im Untergeschoss in einen Ganztagsbereich umgebaut.

Quelle: Von Birgit Heinig 19.11.2018 Schwarzwälder Bote

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