Der Brandschutz als eine der größten Baustellen

Tino Berthold ist Vorsitzender des Gesamtelternbeirats. Foto: Huber Foto: Schwarzwälder Bote

Tino Berthold weiß ganz genau, was er will, wenn das neue Schuljahr an diesem Mittwoch beginnt: Viele und detaillierte Infos zu einigen heißen Themen, die der Gesamtelternbeirat (GEB) der Stadt VS noch immer nicht ad acta legen kann, allen voran der Brandschutz.

Sie stehen an der Spitze des GEB in Villingen-Schwenningen: Sie machen weiter?

Klar, wenn ich wieder gewählt werde. Die Arbeit macht ja auch Freude. Ich bin zudem seit sieben Jahren Elternbeiratsvorsitzender des Deutenberg-Schulverbunds.

Ihr Vorgänger und späterer Stellvertreter, Michael Grieshaber, hat einiges angestoßen, aber auch einige Altlasten überlassen?

In der Tat, für den Gesamtelternbeirat sind noch einige offene Baustellen zu schließen.

Welche haben absolute Priorität?

Die Sanierung der Schulen muss weiter voran getrieben werden. Da hapert es noch. Zudem ist der Brandschutz ein Dauerbrenner für uns. Es geht ja dabei um das Thema Sicherheit für Kinder und Lehrer.

Sie warten immer noch auf Informationen seitens der Stadt?

Ja, was noch fehlt ist eine detaillierte Offenlegung über die Brandverhütungsschauen und damit die Antwort auf unsere Frage, was bisher in welcher Schule gemacht wurde und was nicht. Wir können ja schlecht selbst zur Feuerwehr gehen und fragen, was in punkto Brandschutz bisher alles an den doppelstädtischen Schulen erledigt wurde oder noch zu tun ist.

Klappt es in Bezug auf die Kommunikation mit der Stadt jetzt besser?

Durchaus. Durch die Quartalsgespräche mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die wir nach eher durchwachsenen Zeiten eingeführt haben, sind wir auf einem guten Weg: Was die Verständigung anbelangt.

Mit der Schülerbeförderung klappt es auch nicht so ganz?

Zu Beginn des neuen Schuljahres wollen wir der Frage nachgehen, ob wirklich alle Kinder an den Haltestellen auch mitgenommen werden: Das wird eines der größeren Themen werden.

Wenn Sie an die Entwicklung am Deutenberg denken, was liegt Ihnen als Elternbeiratsvorsitzender besonders am Herzen?

Wir hoffen, dass die Sanierung des Gebäudekomplexes zügig vorangeht. Unser Wunsch ist es, dass lediglich eine Schülergeneration ausgelagert wird, das heißt für den Verbund, Schüler von der Klasse fünf bis zehn. Oder anders ausgedrückt, die Sanierungszeit sollte nicht länger als fünf Jahre dauern.

Spielt der Lehrermangel auch in Ihre Arbeit mit hinein?

Ein ebenso zentrales Thema. Wichtig ist, dass wir ausreichend Lehrkräfte haben und es nicht allzuoft zu Unterrichtsausfällen kommt, wie das teilweise der Fall war.

Das Ganztageskonzept liegt Ihnen auch am Herzen?

Ja. Die Arbeitsstelle der Eltern kann nicht ausschlaggebend dafür sein, welche Schulform zu wählen ist. Zudem möchten wir auch ein Mittagessen und AGs für alle Schüler.   Die Fragen stellte Eva-Maria Huber

Quelle: Von Eva-Maria Huber Schwarzwälder Bote 11.09.2019

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