Elternvertreter machen Druck und bekommen Kontra ( LEB-Kultusministerium)

Eingespannt und ausgebootet – Elternvertreter machen Druck aufs Kultusministerium und bekommen Kontra

Eltern würden als Hilfslehrer eingespannt, dürften aber nicht mitreden und bekämen keine Informationen, sagt der Landeselternbeirat (LEB). Im Kultusministerium kann man die Vorwürfe nicht nachvollziehen – und hat ganz andere Rückmeldungen von den Eltern.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel:
Südkurier 18.05.2020

Kommentar dazu:
Der Gesamtelternbeirat VS versteht die Haltung des LEB. Durch den Erlass des Kultusministeriums findet unterschiedlicher Unterricht statt. Teilweise müssen Kinder für 2 Schulstunden in die Schule. Andere einen ganzen Tag. Organisatorisch ist das durch Eltern nicht zu stemmen. Dazu kommt, dass auch in unserer Stadt  Lehrer abgetaucht und  sich nicht um Ihre Schüler kümmern. Somit ist der Brief des LEB für uns nachvollziehbar.

Übrigens hat auch der GEB eine Anfrage an das Kultusministerium gestellt und nach    1 1/2 Wochen noch keine Antwort erhalten…
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Land ersetzt Elternanteil an nicht genutzten Schülertickets

Weil Schüler-Abos von Mai bis zu den Pfingstferien von den meisten Schülern kaum genutzt werden konnten, sollen die Familien bis zu den Sommerferien von zwei Monatsraten ihrer selbst zu zahlenden Kostenanteile entlastet werden. Dies haben die Landtagsfraktionen von Bündnis 90/ Die Grünen und CDU sowie das Verkehrs- und das Finanzministerium vereinbart.  weiter lesen

 

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„Eltern müssen sich nun organisieren“

„Eltern müssen sich nun organisieren“ – Was die die Schließung von Kitas und Schulen für Eltern und andere Betroffene bedeutet

  • Alle Schulen und Kitas im Land ab Dienstag geschlossen
  • VS-Schulen bereiten sich bereits auf den Unterrichtsausfall vor
  • Was Eltern, eine Tagesmutter und der Elternbeiratsvorsitzende sagen

Quelle: Südkurier 13.03.2020

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Stadtbus: Bührer äußert sich zu Kritik

Das derzeit heiße Eisen „Stadtbus“ greift der CDU-Stadtverband bei seinem Bürgerforum im Gasthaus „Neckarquelle“ auf. Detlev Bührer (rechts) steht dabei Rede und Antwort. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

Vor allem unzufriedene Bürger nutzten das CDU-Forum zum Thema „Stadtbus – was muss besser werden?“ im Gasthaus „Neckarquelle“ in Schwenningen, um Bürgermeister Detlev Bührer mit Fragen und Verbesserungsvorschlägen zu konfrontieren.

Gerne hätte der Stadtverbands-vorsitzende der Christdemokraten, Thomas Herr, mehr Bürger begrüßt, doch Orkanböen und Schneefall ließen offensichtlich den einen oder anderen von einem Besuch des Forums absehen.

Der neue Busverkehrsplan erregt momentan die Gemüter. Dabei ist das Lob für eine zukunftsweisende Mobilität zwar vorhanden, wie auch an diesem Abend zu vernehmen war, wird aber von Schelte überlagert. Bürgermeister Detlev Bührer startete daher mit einem Erklärungsversuch in den Abend und kündigte an, Verbesserungen, so sie denn ins System passen, vorzunehmen. Auch an diesem Abend notierte er etliche Tipps, die er prüfen lassen werde, versprach er, bat aber um Geduld: „Das braucht Zeit und ist nicht so einfach“.

Das bisherige, hauptsächlich am Schülerverkehr orientierte Bussystem habe man grundlegend geändert, langwierige Schleifentouren durch Direktverbindungen aus allen Wohn- und Gewerbegebieten von und zu den Busbahnhöfen in Villingen und Schwenningen ersetzt. Ziel sei es dabei gewesen, so Bührer, auch Berufstätige und überhaupt mehr Bürger für eine Busnutzung zu gewinnen. Ob das gelungen sei, könne man nach Expertenmeinung erst in zwei bis drei Jahren sagen. Fahrgastzählungen zum jetzigen Zeitpunkt machen laut Bührer daher keinen Sinn.

In vielen Bereichen Villingens und Schwenningens habe man mit dem neuen Plan flächendeckende Taktzeiten von 30 Minuten, mancherorts sogar 15 oder gar zehn Minuten erreicht. Dafür wurde die Zahl der Kilometer für die Busse nahezu verdoppelt und 45 Haltestellen verlegt. Vor allem Letzteres habe nicht überall Anklang gefunden. Bührers Haltung dazu ist jedoch eindeutig: Haltepunkte im öffentlichen Raum festzulegen bedürfe keiner Anwohnerbefragung. „Niemand will eine Haltestelle vor der Haustür, aber alle eine in schnell erreichbarer Nähe“.

Berücksichtigt wurden die Bedürfnisse von rund 40 000 Berufspendler nach VS. So wurden unter anderem Fahrpläne auf Anschlüsse mit der Deutschen Bahn und Schichtzeiten von Unternehmen abgestimmt. Was Bernd Ellinger, Leiter des Schulverbundes am Deutenberg, verwunderte, denn eine Abstimmung mit den Schulen bezüglich der Unterrichtszeiten habe nicht stattgefunden.

Deutenberg

Das Dauerthema der vergangenen Wochen, die nicht mehr vorhandene Direktverbindung für am Deutenberg wohnende Schüler der ­Neckarschule, hakte Detlev Bührer eindeutig ab. „Die wird es nicht mehr geben und dazu beantworten wir auch keine Fragen mehr“. Dafür habe man die Wartezeit dieser Schüler beim Umsteigen am Busbahnhof Schwenningen um zehn Minuten verkürzen können und finanziere das „begleitete Busfahren“ für Erstklässler.

Haslach/Wöschhalde

Ein „heißes Thema“ sei der Busverkehr in den Wohngebieten Haslach und Wöschhalde. „Hier kreuzen sich mehrere Linien und hier liegt die Endhaltestelle“, erklärte Bührer die Vielzahl von leer fahrenden Bussen. Anwesend waren Bürger der Gluck­straße, darunter auch Hannelore Neubauer, die sich mit Unterschriftenlisten mit Erfolg dafür stark gemacht hat, dass dort demnächst wieder eine Haltestelle eingerichtet wird. Doch Heinz Winkers Wunsch, für seinen wöchentlichen Klinikbesuch die bisherige Direktverbindung zum Klinikum zurückzubekommen, bleibt unerfüllt. Er wird künftig statt zehn Minuten eine Dreiviertelstunde mit Umsteigen unterwegs sein müssen.

Probleme von Schülern

Viel notierte sich Bührer beim Vorsprechen von Niki Poschiki, Neuntklässlerin am Deutenberg-Gymnasium. Sie sprach von ein, zwei Minuten, die nach Unterrichtsschluss fehlen, um den Bus zu erreichen und von der neuen Haltestelle in der Spittelstraße, die zur Folge habe, das Horden von Schülern die viel befahrene Straße überqueren müssen, anstatt – wie bisher – den Bus in der Haltebuch ­direkt vor der Sporthalle ungefährdet besteigen zu können.

Beim Thema Tarif wurde Bührer noch einmal deutlich: „Dafür sind wir nicht verantwortlich“, die Fahrpreise lege ein Verbund der Verkehrsträgergesellschaften fest. Durch Konzessionen unterschiedlicher Dauer und Konditionen mit diesen Gesellschaften sei auch eine Zusammenlegung der Verantwortlichkeit für den Busverkehr in die VS-Ortschaften derzeit nicht umsetzbar.

Antworten zu an diesem Abend gestellten Fragen an Detlev Bührer werden, sobald sie bei der CDU eintreffen, auf die Homepage des Stadtverbandes www.cdu-vs.de gestellt, hieß es.

Quelle: Von Birgit Heinig 28.02.2020 Schwarzwälder Bote

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Im Bus sind Berufstätige so wichtig wie Schüler

Nahverkehr Der Bürgerdialog der CDU zum neuen Busfahrplan zeigt viele Probleme. Die Stadt verspricht, dort nachzubessern, wo es das Taktsystem zulässt. Aber keine Rückkehr zum schulorientierten Fahrplan.

Villingen-Schwenningen. Etwa 2,2 Millionen Mal pro Jahr werden Busverbindungen in Villingen-Schwenningen genutzt. Nach der Umstellung des Stadtbuskonzepts gab es viel Kritik. Bürgermeister Detlev Bührer stellte sich beim Bürgerdialog der Christdemokraten den Fragen. Ein Zurück zum hauptsächlich schülerorientierten Busverkehr kommt nicht in Frage. Die Wünsche zur Nachbesserung im jetzigen System werden ernst genommen.

Schulleiter beklagt sich

Es waren nicht viele Busfahrer, die der CDU-Vorsitzende Thomas Herr beim Bürgerdialog ‚Stadtbus – was ist gut, was muss besser werden‘ begrüßte. Trotzdem spiegelten die Wortmeldungen eine breit gestreute Stimmungslage. Die Deutenberg-Gymnasiastin Niki Poschik berichtete von der überfüllten Linie 13. „In der Geislinger Straße braucht es wieder eine Haltestelle“, plädierte die Neuntklässlerin für ein besseres Anbinden an das Wohngebiet Strangen. Schüler kämen vom Bus erst auf den letzten Drücker ins Klassenzimmer, monierte Bernd Ellinger vom Schulverbund Deutenberg. „Busfahrten werden auf das neue Gewerbegebiet Salzgrube abgestimmt. Warum wurde das Schulzentrum Deutenberg mit seinen 1800 Schülern nicht gehört?“, wunderte sich der Schulleiter. Tino Berthold, Vorsitzender des Gesamtelternbeirats, kritisierte eine mangelhafte Anbindung vom Deutenberg an die Neckarschule. „Warum hat man Bewährtes nicht behalten?“, forderten Hannelore Neubacher sowie Heinz und Brigitte Winker für das Wohngebiet Rieten eine Anbindung von der Gluckstraße ans Schwarzwald-Baar-Klinikum.

Pendler sollen Busfahren

Bührer sagte zu, auf die Wünsche einzugehen. „An der Ausrichtung des städtischen Busverkehrs im Taktsystem auch auf Berufstätige werden wir nicht rütteln“, zeigte er klare Kante. Den jährlich 40 000 Pendlern in die Doppelstadt soll das Umsteigen auf den Bus mit schnellen Busfahrten zu den Umsteigeknoten an den Bahnhöfen schmackhaft gemacht werden. Dafür entfallen Schleifen in Wohngebiete. „Mit Umsteigen kommen Schüler künftig wieder vom Deutenberg in die Neckarschule“, versprach der Vertreter der Stadt. Auch in der Gluckstraße werde man wieder in Busse einsteigen. Auf der Fahrt zum Klinikum müsse man umsteigen, zeigte er Grenzen bei der Erfüllung von Fahrgastwünschen.

Stadt zahlt Defizit

Drei Jahre kann es laut Bührer dauern, bis das Buskonzept Wirkung zeigt. Das koste viel, runzelte Stadtrat Friedrich Bettecken die Stirn. Statt einem Festzuschuss an die Verkehrsgemeinschaft Villingen-Schwenningen erhält die Stadt künftig die Fahrpreiseinnahmen und legt das Defizit drauf. Von 4,75 Millionen Euro an Zuschüssen statt bisher 1,8 Millionen pro Jahr ist die Rede. Wenn viele Menschen die Busse nutzen, wird die Stadt weniger belastet. Wie geht es mit den Anliegen aus dem Bürgerdialog weiter? Renate Breuning schlug vor, Rückmeldungen der Verwaltung auf der Homepage der CDU zu veröffentlichen. Das fand Zustimmung.

Quelle: NQ online 28.02.2020 USR

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