Zusätzlicher Bus von Rietheim nach Villingen

In letzter Zeit habe es vermehrt ab den Wintermonaten ein Kapazitätsproblem zur ersten Unterrichtsstunde gegeben, teilt das Landratsamt mit. Das Verkehrsunternehmen Merz und das Landratsamt reagieren darauf und haben zu der bereits bestehenden Verbindung der Linie 80 Fahrt 7 „Rietheim Löwen“ um 7.17 Uhr eine weitere Verbindung mit der Fahrt 3 der Linie 81 um 7 Uhr ab „Rietheim Löwen“ nach Villingen geschaffen. „Folglich wird in den Schulzeiten die Fahrt 81-3 nicht mehr von Pfaffenweiler direkt nach Villingen verkehren, sondern über Rietheim geleitet, informiert das Landratsamt. Der Gesamtelternbeirat (GEB) der Stadt VS reagierte am Donnerstag. Vorsitzender Tino Berthold bedankte sich für die angebotene Lösung bei den Mitarbeitern des Landratsamtes, der Ortsverwaltung Rietheim und dem Busunternehmen Merz. „Dass man innerhalb kürzester Zeit, nach der Anregung durch die Eltern des GEB, eine Lösung präsentiert und umgesetzt wird ist bemerkenswert. Dieses Beispiel zeigt auch, wenn alle Beteiligten offen und ehrlich diskutieren, argumentieren und aufeinander zugehen, ist in und um Villingen-Schwennigen einiges möglich. Bleibt zu hoffen, dass die Schüler und weitere Einwohner die angebotene Linie annehmen und diese dauerhaft in den Busfahrplan integriert werden kann“, freut sich Berthold.

Quelle: Von Schwarzwälder Bote 05.12.2019

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Zusätzliche Busverbindung Stadtbezirk Rietheim

Sehr geehrter Herr Berthold,

wir möchten Sie über folgende Pressmitteilung informieren.

Zum 09. Dezember 2019 wird für den Stadtbezirk Rietheim eine weitere morgendliche Busverbindung nach Villingen geschaffen. In letzter Zeit gab es vermehrt ab den Wintermonaten ein Kapazitätsproblem zur ersten Unterrichtsstunde. Das Verkehrsunternehmen Merz sowie das Landratsamt reagieren auf diesen Umstand und haben zu der bereits bestehenden Verbindung der Linie 80 Fahrt 7 „Rietheim Löwen“ um 7.17 Uhr eine weitere Verbindung mit der Fahrt 3 der Linie 81 um 7.00 Uhr ab „Rietheim Löwen“ nach Villingen geschaffen. Folglich wird in den Schulzeiten die Fahrt 81-3 nicht mehr von Pfaffenweiler direkt nach Villingen verkehren, sondern über Rietheim geleitet.
Das Verkehrsunternehmen als auch das Landratsamt bitten, von dem neuen Angebot Gebrauch zu machen.

Bei Rückfragen dürfen Sie sich gerne an uns wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Ramona Efinger

Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis
Straßenverkehrsamt/Nahverkehrsabteilung

www.lrasbk.de

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Mobbing betrifft nicht nur Täter und Opfer

Meik hat die falschen Turnschuhe, Anna ein paar Kilo zu viel, Paul blickt es wie keiner in der Klasse. Die drei kennen sich nicht und doch sind sie Seelenverwandte in einem dramatischen Sinne: In Chats werden sie lächerlich gemacht, ausgegrenzt. Für den Gesamtelternbeirat der VS-Schulen ist das, was Experten als Mobbing definieren, im Fokus.

Und damit ist Tino Berthold, Vorsitzender des Gesamtelternbeirates in VS, ganz nahe dran an Michael Ilg, stellvertretender Leiter des Referates Prävention beim Polizeipräsidium Tuttlingen. Ilg, Mitte 50 und Vater einer erwachsenen Tochter, ist in der Woche etwa zwei Mal an Schulen unterwegs, um Aufklärungsarbeit zu leisten. Mobbing, vor allem in seiner aktuellen Form, dem Cybermobbing, ist ein Thema. Drei Unterrichtsstunden lang arbeitet er dabei schwerpunktmäßig mit den Jugendlichen der Klassenstufen sechs bis acht, und damit der Hauptzielgruppe. Denn fast alle Sechstklässler besitzen heutzutage ein Smartphone. Und damit fangen viele zwischenmenschliche Probleme an.

Schnitt. Die Klasse 6 einer Realschule starrt auf Filmsequenzen: Ein pubertierendes Modepüppchen und einen Mitschüler trennen Welten. Das modebewusste Mädchen macht sich über den 14-Jährigen lustig, weil er sich für Obdachlose einsetzt, Pausenbrote einsammelt und sich sogar in abgenutzter Kleidung ablichten lässt. Statt einen „fairen Umgang“ mit diesem Jungen zu pflegen, der so ganz anders ist als sie, wird dieser zu ihrer Zielscheibe. Die Mobbing-Spirale setzt sich in Gang.

Der Film der polizeilichen Kriminalprävention des Bundes und der Länder (ProPk) ist der Aufhänger und eine Art Intro für Ilgs Arbeit in den Schulklassen und gehört zu dem Medienpaket „Verklickt“. In den Schulen laufen ohnehin einige Präventionsprogramme. „Hochsensibel sind Lehrer, wenn es um dieses Thema geht“, so Sabine Rösner, Leiterin des Staatlichen Schulamtes Donaueschingen. Denn Dank sozialer Medien habe Mobbing rasant an Fahrt aufgenommen.

Quelle: Von Eva-Maria Huber 03.12.2019 – 21:07 Uhr

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Übervolle Busse sorgen für Ärger

Die Schülerbeförderung in Villingen-Schwenningen sorgt immer wieder für Zündstoff. Foto: Kästle Foto: Schwarzwälder Bote

Unfreundliche oder „ruppig“ fahrende Busfahrer, übervolle Busse und ­Schüler, die morgens an der Haltestelle einfach ­stehen gelassen werden – für die Eltern funktioniert die Schülerbeförderung in Teilen der Gesamtstadt derzeit nicht.

 

Der Gesamtelternbeirat der Stadt (GEB), allen voran dessen neu gewählter Vorsitzender Tino Berthold, hat das Thema aufgegriffen und eine Umfrage gestartet. Deren Ergebnisse liegen jetzt in Form von etlichen Eltern-Mails vor, die er an Landkreis und Stadt weitergleitet habe, berichtete Berthold in der GEB-Herbstsitzung, diesmal in der Friedenschule in Schwenningen.

Die Beschwerden habe man dort „freundlich und konstruktiv“ angenommen, anerkannte Berthold. Zum Tagesordnungspunkt ÖPNV eingeladen hatte er den Leiter des Straßenverkehrsamtes im Landratsamt, Frank Fetzer, der zunächst aufklärte, dass sein Amt nur für die Schülerbeförderung in den Ortschaften, nicht aber für die Kernstadt zuständig ist. Die meisten Klagen kamen passenderweise aber aus Tannheim, Pfaffenweiler und Rietheim.

Das zuständige Busunternehmen habe inzwischen einen zusätzlichen Bus eingesetzt, um alle Schüler mitnehmen zu können. „Der wird ab morgen nicht mehr fahren“, wusste Fetzer zum Entsetzen der Eltern, da das Unternehmen den Einsatz des Busses nicht bezahlt bekomme. Fetzer informierte darüber, dass die Linie 80/81 frühmorgens von drei Bussen gefahren werde. Der erste fahre – fast leer – ab Tannheim schon um 6.52 Uhr. Da sitzen die meisten Schüler noch am Frühstückstisch und drängen sich zu den späteren Terminen dann an den Haltestellen. Geprüft werde laut Fetzer derzeit, ob eine spätere Abfahrtszeit zu realisieren wäre. Nicht einfach, wie er zu bedenken gab, da im Landkreis täglich rund 10 000 Schüler zu 100 Schulen befördert werden müssen und die Linienbusse eingetaktet seien.

Kopfschütteln erntete der Mann vom Amt von den Eltern für das Bemühen einerseits, den Busverkehr attraktiver zu machen, bei der Schülerbeförderung aber unflexibel zu sein. Eine Lösung, wie die Schüler vor Schulbeginn besser auf die Busse verteilt werden könnten, brachte der Abend nicht, nur das Versprechen Bertholds „dran zu ­bleiben“. Dazu wolle er auch die Schulen mit ins Boot holen, um zur Entzerrung der Schülerbeförderung unterschiedliche Unterrichtsbeginnzeiten zu erörtern.

Quelle: Von Birgit Heinig 28.11.2019 – 18:51 Uhr

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Schulungen der Elternstiftung in der Nähe von VS

Grundschulungen / Elternvertretung – so geht das!
Di 19.11.2019
18:45h – 21:00h
Triberg
Schwarzwald-Gymnasium Triberg
Bergstr. 11
78098 Triberg
Ich bin Elternbeiratsvorsitzende/r – was tun? / Seminar für Elternbeiratsvorsitzende, Stellvertreter*innen und am Amt Interessierte
Do 28.11.2019
09:00h – 17:00h
Stuttgart
STEP Konferenzzentrum
Gropiusplatz 2
70569 Stuttgart
Elternvertreter*in – Rechte, Pflichten, Zuständigkeiten / Schulung für Elternvertreter*innen, Stellvertreter*innen, am Amt Interessierte und Lehrkräfte
Sa 30.11.2019
09:30h – 16:30h
Freiburg
Clara-Grunwald-Schule
Johanna-Kohlund-Straße 3
79111 Freiburg
Mehr Lust als Frust in der Elternvertretung / Seminar für ElternvertreterInnen, StellvertreterInnen und am Amt Interessierte „Wie erreiche ich schwer erreichbare Eltern?“
Sa 07.12.2019
09:30h – 16:30h
Stuttgart
Silberburgstr. 158
70178 Stuttgart
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Die neue Schulleiterin in Tannheim: „Die Schule gehört hierher“

Die neue Schulleiterin der Grundschule Tannheim stellt sich den Fragen des SÜDKURIER-Mitarbeiters Jörg-Dieter Klatt. Bild: Selbstauslöser

Jana Schnaufer geht mit Elan und Bedacht unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark für Tannheim“ an ihre neue Aufgabe. An den Schul-Standort glaubt sie fest.

 

 

Zunächst herzlichen Glückwunsch zum neuen Amt. Was reizt Sie an der Übernahme des Amtes und an der Grundschule Tannheim?Ich schätze die kleine Schule, in der wohnortnah Unterricht stattfinden kann.

 

 

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primäre Ziel erreicht und wir sind dankbar!

Wenn’s brennt, dann wird’s brenzlig

Foto: Huber Foto: Schwarzwälder Bote

Die Brandschutz-Bilanz wäre eigentlich erfreulich: Wäre da nicht der Raum 102 im Haus Drei III der Karl-Brachat-Realschule in Villingen. Wäre das Treppenhaus im Brandfall verraucht, könnte es für Schüler und Lehrer brenzlig werden.

Nur noch wenige Tage und Michael Grieshaber (Foto rechts) ist die längste Zeit im Vorstand des Gesamtelternbeirats für die VS-Schulen und Elternbeiratsvorsitzender in der Villinger Realschule gewesen. Zeit für ihn und seinen Stellvertreter Andreas Göbel für die Schule in der Innenstadt Bilanz zu ziehen, zumindest für jenen Bereich, dem sich Grieshaber vor allem mit Feuereifer gewidmet hat: dem Brandschutz. Eigentlich wollten die beiden an diesem Nachmittag den Fokus auf die positiven Trends im Schulhaus legen: Mit Göbel und Grieshaber geht es zunächst zu den Häusern III und IV der Realschule und damit zu erfreulichen Entwicklungen und der Schaffung von Fluchtwegen, davon ein externer, an der Fassade des Schulhauses.

Lösung hinter der Tür?

Doch der scheidende Elternbeiratsvorsitzende und sein Stellvertreter kommen nicht an dem schwarzen Fleck auf der Bilanz vorbei: Raum 102 in Haus III. „Das Zimmer fehlt noch, was Brandschutz angeht“. Da helfen, so die beiden Elternvertreter, auch die Hinweise tern zur Straßenseite hin nicht weiter, dass es sich bei den nicht gerade breiten Fenstern um offizielle Fluchtwege handle. Im Brandfall und wenn das anliegende Treppenhaus verraucht sei, so Grieshaber und Göbel, wäre die Rettung einer Klasse, mit rund 30 Schülern, kaum binnen kurzer Zeit zu gewährleisten. “ Mir kann keiner ernsthaft plausibel machen, dass man 30 Schüler im 30 Sekundentakt aus dem Fenster bekommt, zumal diese sich in einem emotionalen Ausnahmezustand befinden.“ Ohnehin stellen die Lage, das erste Obergeschoss, und die schmale darunterliegende Josefsgasse, ein Problem dar. Göbel und Grieshaber deuten auf einen durch Garderobenhaken und breites Brett verdeckten Ausgang im Raum 102. Dieser, so Grieshaber, führe zu einem Wehrgang und damit „nach draußen“. Problematik und mögliche Lösungsansätze, die die beiden am Donnerstag beim ersten Elternabend im neuen Schuljahr ansprechen werden. Der Brandschutz generell sei eine zähe Geschichte, wie Grieshaber im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten erzählt. Seit September 2016 versuchte der Elternbeirat der Karl-Brachat-Realschule den Brandschutz an dieser Schule zu verbessern. „Zu diesem Zeitpunkt gab es an der Schule lediglich Feuerlöscher, keinen zweiten Fluchtweg, keine Rauchmelder und vor allem keine Brandverhütungsschau“, berichtet der Elternbeiratsvorsitzende.

Neue Stelle ein Lichtblick

Pünktlich zum Schuljahresbeginn seien Rauchmelder installiert und ein zweiter Fluchtweg geschaffen worden. Der mobile Fluchtturm, der schon ein Jahr stehe, sei so verändert worden, dass er von den Klassenzimmern aus auch zugänglich sei. Die Durchbrüche zwischen Haus 3 und 4 seien vollzogen, somit könne man von einem zum anderen Treppenhaus wechseln. „Somit ist das primäre Ziel, den Brandschutz zu verbessern, erreicht und wir sind dankbar.“ Noch nie in der Vergangenheit sei so viel Geld für diesen Bereich in die Hand genommen worden, „auch das muss deutlich gesagt werden“, so Grieshaber und Göbel.. Ein positiver Schritt sei auch, dass die Stadt eine neue Stelle geschaffen habe mit Schwerpunkt auf Brandschutz.

Weiter Warten auf Infos

Ein Schritt in die richtige Richtung auch deshalb, weil nicht alle Themen, die das scheidende GEB-Vorstandsmitglied Grieshaber in seiner Amtszeit ab 2013 auf die Liste nahm, abgehakt werden konnten. „Wir haben zwar viel bewegen können, aber es liegt auch noch einiges im Argen.“ Alles andere als zufriedenstellend ist für ihn ein Punkt, an dem er sich viele Monate lang die Zähne ausgebissen hat: Brandverhütungsschauen. Noch immer fehle ihm eine detaillierte Offenlegung aller Schulen, an denen solche Schauen stattgefunden haben. „Wir möchten genau wissen, was an welcher Schule gemacht wurde.“

Quelle: Von Eva-Maria Huber 05.11.2019 – Schwarzwälder Bote

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