Fachpersonal betreut Kinder an Ganztagsgrundschulen

Ein pädagogisches Konzept gilt nun für die Betreuung aller Kinder an Ganztagsgrundschulen in Wahlform. Foto: Büttner Foto: Schwarzwälder Bote

Eine pädagogische Rahmenkonzeption für alle Ganztagsgrundschulen in Wahlform in Villingen-Schwenningen hat die Verwaltung zusammen mit allen Beteiligten erarbeitet. Mit am Tisch saßen das Staatliche Schulamt Donaueschingen, die geschäftsführenden Schulleiter der Stadt, der Gesamtelternbeirat sowie die betroffenen Schul- und die Teamleiter. Nun lag das Konzept im Jugendhilfeausschuss vor, dessen Mitglieder prinzipiell eine solche für alle Einrichtungen geltende Richtlinie begrüßten. Einige wollten aber angesichts der finanziellen Konsequenzen doch noch einen Rückzieher machen, da die Umsetzung die Einstellung weiterer Fachkräfte erfordert.

Als „Qualitätssicherung“ bezeichnete Katharina Hirt, CDU, die Konzeption, die für alle Eltern und Kinder ein gutes Angebot beinhalte und sowohl unterm Jahr als auch in den Ferien eine Betreuung gewährleiste. Auch Joachim von Mirbach von den Grünen äußerte sich positiv, dass nun die Aufgaben für die Betreuer klar definiert und verbindlich für alle Schulen sind.

Kritisch sah hingegen Klaus Martin, CDU, dass je Schule für die erste Gruppe Personal kosten von jährlich gut 129 000 Euro und rund 46 000 Euro für jede weitere Gruppe anfallen, da für die pädagogische Teamleitung ein sozialpädagogisches Hochschulstudium oder eine vergleichbare Ausbildung vorgeschrieben sei. Hinzukomme der Lohn für die hauswirtschaftlichen Helfer. Es sei schon zu überlegen, ob nicht einige Abstriche möglich seien, um sozusagen von 110 auf 98 Prozent zu kommen. Das Konzept sehe einen vernünftigen, durchschnittlichen Standard vor, entgegnete von Mirbach. „Wir haben den Schlüssel festgelegt und befinden uns im Durchschnitt.“

Das sei eine politische Entscheidung, stellte denn auch Oberbürgermeister Jürgen Roth fest,. Der Gemeinderat habe die Anzahl der Fachkräfte für die Betreuung festgelegt. Die Frage laute, wie viele Gruppen sich die Stadt leisten wolle und könne. „Sonst müssen wir da noch mal drangehen.“ Ein Hochschulabschluss sei für die Teamleitung doch sicher nicht unbedingt notwendig, sah Beate Schmidt-Kempe Potenzial zum Sparen. Und Tamer Öteles vom Verein für Jugend- und Berufshilfe Pro Job schlug ebenfalls vor, falls sich keine hoch qualifizierte Bewerber fänden, auf andere Erziehungskräfte zurückzugreifen. Dies sei in der Praxis ohnehin üblich, versicherte Roth. Und bisher gibt es laut Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport keine Probleme, die Stellen zu besetzen, gerade durch die Ausbildung im eigenen Haus.

Mit sieben Ja- und fünf Gegenstimmen bei vier Enthaltungen beschloss der Aus schuss das Konzept als Arbeitsgrundlage für alle Ganztagsgrundschulen in Wahlform.

Quelle: Von Martina Zieglwalner 23.03.2019 Schwarzwälder-Bote

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Fridays for Future: Dem Regen getrotzt

Selbst der Regen konnte die Schüler – und auch einige Erwachsene – am Freitag nicht davon abhalten, für den Klimaschutz auf die Straße zu gehen: Rund 450 Teilnehmer nahmen im Rahmen des globalen Aktionstages „Fridays for Future“ an der Demonstration in der Villinger Innenstadt teil.

Foto: Marc Eich

Auch Organisatorin Mona Schirmaier zeigte sich glücklich darüber, dass trotz der widrigen Bedingungen Schüler aus der ganzen Region nach Villingen gekommen waren. Nach einer kurzen Einstimmung vor dem Amtsgericht zogen die Teilnehmer, wie gewohnt mit zahlreichen Transparenten und Plakaten, durch die Innenstadt bis in die Rietstraße. Dort wurden mehrere Reden gehalten, in denen die Demonstranten auch aufgefordert wurden, sich an der Aktion „Saubere Landschaft“ zu beteiligen und durch das eigenen Handeln zum Klima- und Umweltschutz beizutragen. Mit einem weiteren Demonstrationszug, für den die Schüler von Anwohnern Applaus erhielten, ging es anschließend zum Münsterplatz, auf dem weitere Aktionen stattfanden.

Quelle: Von Marc Eich Schwarzwälder-Bote 15.03.2019

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Die Erweiterungwird nun Wirklichkeit (SÜDSTADTSCHULE)

Erfolgreich konnte das Richtfest des Südstadtschulen-Anbausgefeiert werden. Im Sommer soll er bezugsfertig sein.

Die Beendigung des Rohbaus beim Anbau der Südstadtschule war ein Meilenstein für die Stadt und die Schule. Über vier neue Klassenzimmer würden sich die Kinder und Lehrer ab dem Sommer freuen können, stellte Dieter Kleinhans, Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft und Hochbau (GHO), in  Aussicht. Bestehen werde das Gebäude nach Fertigstellung vollkommen aus Holz und Glas, wie Kleinhans erklärte. Nur der kleine Fußballplatz auf dem Pausenhof musste weichen. Nach Beginn der Bauarbeiten
habe es gerade einmal zwei Wochen gedauert, bis der Rohbau stand, so Bauleiter Michael Reiser vom GHO. Lediglich das Grundgerüst wurde von den Zimmerleuten selbst gebaut. Die vorgefertigten Wände mussten nur eingesetzt werden. Die gesamte
Planung und Durchführung des Baus selbst wurde von der Stadtverwaltung  übernommen. Neben Reiser ist auch Martin Kimmich für die Bauleitung zuständig. Verantwortlicher Architekt ist Jochen Hermann. Angesetzt sind für den Bau 1,7  Millionen Euro.

Quelle: 16.03.2019 NQ

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Nächster Schritt für die Friedensschule

Die Planung der Freianlagen der Friedensschule übernimmt ein Büro aus Mengen. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Auf dem Weg zur Friedensschule als Ganztagsschule soll auch der Boden außen herum bereitet werden. Vier Büros haben ihre Angebote für die Freiraumplanung nun vorgelegt, am Dienstagabend vergaben die Stadträte des Technischen Ausschusses die Leistung. Das Büro Klaus Saur aus Mengen hat mit rund 116000 Euro das günstigste Angebot vorlegt und sollte nun den Zuschlag erhalten.

Insgesamt 18 Ganztagsschulen soll im Laufe diesen Jahres im Land noch an den Start gehen, darunter auch die Schwenninger Bildungseinrichtung. Rund zwei Millionen Euro will man sich das Projekt Ganztags-Friedensschule beim Umbau insgesamt kosten lassen, um die Friedensschule, die ursprünglich 1939 erbaut worden ist, fit zu machen für Schule von heute.

Den nächsten Schritt dorthin tat der Technische Ausschuss am Dienstagabend mit der Vergabe der Planung der Freianlagen. Bei zwei Enthaltungen folgten die Gemeinderäte dem Vorschlag der Enthaltung, das Büro aus Mengen zu beauftragen.

Quelle: Von Schwarzwälder Bote 13.03.2019

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Jugendgemeinderat: VS ist in vielerlei Hinsicht schon weiter als andere

Beteiligung Die aktuellen Forderungen des Dachverbands sind hier bereits großteils umgesetzt. Lediglich in den Schulen könnten mit Blick auf die Wahlen noch mehr getan werden, meint der Vorsitzende.

Der Dachverband der
Jugendgemeinderäte
in Baden-Württemberg
fordert mit Blick
auf die Kommunalwahlen eine
Stärkung seiner Gremienarbeit
und eine besserer Ausstattung
mit Ressourcen.
Wie sieht der VS-Jugendgemeinderat
das? Teilen die jungen
Leute hier vor Ort die Forderungen
ihres Dachverbands? Die
Antwortet lautet: im Prinzip und
generell ja. Allerdings gilt, dass
hier vor Ort davon bereits Vieles
umgesetzt ist.

Quelle: Von Daniela Schneider NQ 13.03.2019

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Schulleiter: Suche offenbar erfolgreich

Reges Interesse herrscht beim Tag der offenen Tür an der Villinger Karl-Bracht-Realschule besonders in den Fachräumen der Naturwissenschaften, wo es spannende Experimente zu erleben gibt. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

Noch immer ist die Karl-Brachat-Realschule (KBR) ohne Schulleiter. Beim Tag der offenen Tür am späten Freitagnachmittag war es einmal mehr Konrektor Manfred Schmider, der die vielleicht zukünftigen Schüler und deren Eltern über das Bildungshaus an der Villinger Schulgasse informierte.

Gewohnt bedeckt hielt man sich auf Nachfragen zur Neubesetzung der seit Herbst 2017 vakanten Stelle der Schulleitung. „Das Bewerbungsverfahren ist abgeschlossen“, sagte Schmieder lediglich, woraus sich schließen lässt, dass die ungewöhnlich lange Suche erfolgreich war und es zum Schuljahresbeginn 2019/20 einen neuen Schulleiter geben wird.

Bei Führungen durch die fünf Häuser in drei Gebäudekomplexen direkt an der Stadtmauer, bei Ausstellungen, Präsentationen und Informationen in den Fachräume lernten die Besucher nicht nur die Lehrmittelausstattung kennen und konnten Schüler bei den unterschiedlichsten Aktivitäten beobachten, sie erfuhren auch vom vielfältiges Angebot an freiwilligen Arbeitsgemeinschaften, die für viele häufig den Reiz einer Schule erst ausmachen.

An der KBR mit ihren derzeit 723 Schülern, die in 27 Klassen von 51 Lehrkräften unterrichtet werden, liegt ein pädagogischer Schwerpunkt auf Rechtschreibkursen, die Teilnahme an Sportwettkämpfen auf Kreis- und Landesebene wird in jedem Schuljahr angestrebt, und es besteht eine lebendige Schulpartnerschaft mit einer französischen Schule in Etel.

Mitarbeiten können Schüler bei der schon häufig mit Preisen ausgezeichneten Schülerzeitung „Klingelzeichen“, es werden Ausstellungen, Gedenkstätten, Museen, Theateraufführungen, Bibliotheken und Parlamente besucht.

Berufsorientierung

In der Klassenstufe 8 und 9 liegt ein wesentlicher Schwerpunkt auf der Berufsorientierung (BORS), die sich aus Besichtigungen von Betrieben sowie Kurzpraktika ergibt. Groß geschrieben wird an der KBR auch der musische Bereich: der Unter- und der Oberstufenchor, die Band sowie die Tanz-AG gaben einen Eindruck davon.

„Unsere Realschule ist und bleibt eine starke Schule“, betonte der Konrektor. Mit dem Abschluss der Mittleren Reife stehen jedem Schüler alle Wege zu einer weitergehenden Qualifizierung offen: der Besuch einer weiterführenden Schule, der Beginn einer Ausbildung oder die Kombination aus beidem.

Wer in Klasse sechs einen Vorkurs in Französisch belegt, kann sich ab Klasse sieben zwischen den Wahlpflichtfächer Französisch, AES (Alltagskultur, Ernährung, Soziales) und Technik sowie einem grundlegenden Niveau mit dem Hauptschulabschluss am Ende von Klasse 9 und dem Mittleren Niveau mit dem Ziel des mittleren Bildungsabschlusses entscheiden.

Die Anmeldetermine für die Einschulung in Klasse 5 an der Karl-Brachat-Realschule sind am Mittwoch, 13. und Donnerstag 14. März, jeweils von 9.30 bis 11 und 14 bis 17.30 Uhr.

Quelle: Von Birgit Heinig 23.02.2019 Schwarzwälder Bote

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Für Radschule ist guter Rat teuer

Fahrradfahren will gelernt sein. Die dazugehörigen Verkehrsregeln lernen die Schüler in der Verkehrsschule. Foto: Hirschberger Foto: Schwarzwälder Bote

Wohin des Wegs mit der Jugendverkehrsschule? Diese Frage treibt derzeit die Kommunalpolitiker um. Einerseits wäre sie auf dem Klosterhof-Areal gerne gesehen. Quasi zur Abrundung des Jugendangebots in Villingen-Schwenningens Mitte neben Jugendkulturzentrum, Boulderhalle und Skatepark. Andererseits wäre auch ein Verbleib am bisherigen Standort in der Wilhelm-Schickhard-Straße denkbar.

So oder so, der Aufwand wird enorm sein: Im Klosterhof würde es sich um einen kompletten Neubau handeln. Am bisherigen Standort müsste wegen der Neuordnung des Gebiets ebenfalls Geld in die Hand genommen werden – hier nämlich sollen Einrichtungen der Medizin- und Medizintechnik untergebracht werden, weshalb der Außenbereich der Jugendverkehrsschule in Teilen verlegt werden müsste.

Und auch um den heutigen Anforderungen zu genügen scheinen Bauarbeiten unumgänglich: Die Anlage verfügt über keinen Kreisverkehr und der Belag ist sanierungsbedürftig.

In jedem Fall also ist guter Rat teuer. Und das Dilemma ist groß, denn: Die Kreisverkehrswacht, die die Jugendverkehrsschule trägt, verfügt nicht über die nötigen finanziellen Mittel, wie Hans-Joachim Schleusener von dem Verein im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten erläutert: „Wir leben ausschließlich von Spenden und Geldbußen der Gerichte.“

Gemeinsam mit dem Trägerverein und dem Schwarzwald-Baar-Kreis will man nun eine „zukunftsfähige und wirtschaftliche Lösung“ finden, so die Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen. Gelöst werden muss dieses Problem ohnehin, denn: Auch wenn bei einem Verein schnell alles nach Kür anstatt nach Pflicht klingt, ist hier das Gegenteil der Fall. Die Verkehrswacht widmet sich einer echten Pflichtaufgabe: Alle Viertklässler müssen, so Schleusener, in der Schule die Verkehrsschule besuchen und die richtige Teilnahme am Straßenverkehr mit dem Fahrrad lernen.

Die Klärung dieser Frage zielt zudem mitten ins Herz des Klosterhofs, denn die Jugendverkehrsschule könnte dort im Falle der Umsiedlung eine Fläche von 0,8 Hektar in Anspruch nehmen. Darüber hinaus bestehen Überlegungen, das Jugend- und Freizeitangebot in dem Bereich auszubauen – denkbar wäre etwa ein Basketballfeld, aber auch eine Sporthalle. Parkplätze seien auch für diese Angebote mit den insgesamt 297 Stellplätzen für Autos voraussichtlich in ausreichender Anzahl vorhanden.

Quelle:Von Cornelia Spitz 28.02.2019

 

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Katja Träger ist neue Vorsitzende

Der neue Vorstand des Fördervereins (von links): Joachim Westerndorf (Beisitzer), Katja Träger (Vorsitzende), Markus ­Simon (Beisitzer), Martina Benz (Vize-Vorsitzende), Dagmar Matthiä (Kassenführerin), Helmut Raufelder (Schriftführer) und Matthias Mohnkorn (Beisitzer). Foto: Mohnkorn Foto: Schwarzwälder Bote Der neue Vorstand des Fördervereins (von links): Joachim Westerndorf (Beisitzer), Katja Träger (Vorsitzende), Markus ­Simon (Beisitzer), Martina Benz (Vize-Vorsitzende), Dagmar Matthiä (Kassenführerin), Helmut Raufelder (Schriftführer) und Matthias Mohnkorn (Beisitzer). Foto: Mohnkorn Foto: Schwarzwälder Bote

Bewusst neue Wege wollte der Vorstand des Schulfördervereins der Sprachheilschule Villingen-Schwenningen beschreiten und hatte für den Beginn der ordentlichen Mitgliederversammlung zu einem Sektempfang geladen. In lockerer Atmosphäre konnte man so zwanglos ins Gespräch miteinander kommen. Interessante Anregungen lieferten unzählige Fotos auf Stellwänden aus 45 Jahren Schul- und Fördervereinsleben.

Bücher und Instrumente

Im Anschluss blickte der Vereinsvorsitzende Markus ­Simon auf zwei aktive Vereinsjahre zurück. Wieder hätten vielfältige Schulaktivitäten in schon bewährter Weise unterstützt werden können. Auch eine große Zahl von Büchern für den Bestand der Lesewelten und Musikinstrumente für den Unterricht habe der Verein angeschafft.

Als sehr erfreulich wurde festgestellt, dass viele Mitglieder dem Schulverein seit seinem Bestehen die Treue halten, obwohl ihre Kinder Jahrzehnte nicht mehr die Sprachheilschule besuchen. Das wurde als hohe Zufriedenheit dieser Eltern mit der pädagogischen Arbeit dieses sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums gewertet, teilt der Verein mit.

Die Kassenführerin Dagmar Matthiä informierte über ausreichend Rücklagen, so dass der Schule einige neue Tablets und Lese- und Rückzugs-Ecken finanziert werden können. Kassenprüferin Claudia Kienast attestierte korrekte Kassenführung, so dass der Vorstand einstimmig entlastet werden konnte.

Der langjährige Vorsitzende Markus Simon wünschte, künftig etwas kürzer zu treten, so dass er nur als Beisitzer kandidierte. Neu gewählt wurden Katja Träger als Vorsitzende und Martina Benz als ihre Stellvertreterin. Wiedergewählt wurde Dagmar ­Matthiä als Kassenführerin, Helmut Raufelder als Schriftführer und Claudia Kienast als Kassenprüferin. Als Beisitzer fungieren Markus Simon, ­Joachim Westendorf und ­Matthias Mohnkorn.

Zu wenige Lehrer

Der seit diesem Jahr neu amtierende kommissarische Schulleiter Mattias Mohnkorn berichete von eher steigenden Schülerzahlen. Nach wie vor sei die Sprachheilschule bei Eltern stark nachgefragt. Leider verschlechtere sich die Versorgung mit Lehrern aber zunehmend. So habe in diesem Schuljahr kein Nachmittagsunterricht angeboten werden können, obwohl die Schule für die Klassen 3 und 4 als Ganztagsschule ausgelegt ist, erklärt Mohnkorn. Es bestehe die Gefahr, dass die bisher hoch gelobte Qualität der sonderpädagogischen Arbeit so nur bedingt zu halten sein wird. Die Schule versuche, diesen Mangel durch den Einsatz von Ehrenamtlichen und durch Kooperationsmaßnahmen zu kompensieren, was aber sicher nur zum Teil gelingen kann, erklärte Mohnkorn weiter.

Als besondere Vereinsaktivität organisiert der ehemalige Schulleiter Joachim ­Westendorf eine Familienwanderung für den Förderkreis und die gesamte Schulgemeinschaft.

Quelle: Von Schwarzwälder Bote 26.02.2019

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Bald kommt die große Entscheidung: Jetzt werben die Schulen wieder um Villingens Viertklässler

Karl-Brachat-Realschule, Romäus-Gymnasium und Hoptbühl-Gymnasium stellen sich den potentiellen neuen Schülern und ihren Eltern vor.

Spannende Stunden erleben die Viertklässler bei dem Tag der offenen Schule am Romäus-Gymnasium.

Arbeiten schon mit Whiteboard, Dokumentenkamera und Beamer: die Schüler an der Karl-Brachat-Realschule.

Hunderte Viertklässler und ihre Eltern treibt zur Zeit die Frage aller Fragen um: Wie geht es weiter nach dem Ende der Grundschulzeit? Um den Kindern, Vätern und Müttern die Entscheidung zu erleichtern, hatten drei Villinger Schulen jetzt zu einem Tag der offenen Tür eingeladen.

Digital sehr gut vernetzt

Sie war bereits am Freitag dran, die traditionsreiche Villinger Karl-Brachat-Realschule. Manfred Schmider, Konrektor und derzeit Schulleiter, ist begeistert, mit welch großem Einsatz die Karl-Brachat-Schützlinge für „ihre“ Bildungsstätte werben. Und die Schule, an der bereits viele Villinger ihren Schulabschluss gemacht haben, hat einiges vorzuweisen. Neben dem Leitbild der „Gelebten Schulgemeinschaft“ gehören gegenseitiger Respekt und Wertschätzung zu den Werten, die man hier vertritt. Man dulde keine Art von Mobbing und erwarte Lernbereitschaft und Leistungswillen von allen. Auf das Thema Digitalpakt angesprochen, meinte der Schulleiter, dass man an der Karl-Brachat-Realschule im Ausbau sei. Man sei bereits sehr gut vernetzt und ein W-Lan in jedem Klassenzimmer gehöre schon jetzt zur medialen Ausstattung Die unteren Klassen starten jetzt mit einer guten Ausstattung wie Whiteboard, Dokumentenkamera und Beamer. Natürlich habe man noch viele Wünsche. Neu ist die Möglichkeit, an der Schule auch einen Hauptschulabschluss ablegen zu können.

Gleich zwei Klassenlehrer

Am Gymnasium am Hoptbühl hatten sich Schüler und Lehrer aus allen

Natürlich macht Schule auch Spaß, wie hier in der Kunstklasse des Hoptbühlgymnasium zu sehen ist.

Fachbereichen auf neugierige Eltern und mögliche neue Schüler vorbereitet. „Uns ist wichtig, dass wir uns in dem, was wir haben und leisten, ständig verbessern. Wir arbeiten intensiv an der Qualität unseres Angebots“, erklärt Schulleiterin Simone Duelli-Meßmer. Mit Blick auf den soeben im Bundestag beschlossenen Digitalpakt meint die Schulleiterin, dass man bereits recht gut ausgestattet sei. Allerdings mache die Technik natürlich Sprünge, denen man nicht immer so schnell folgen könne, aber man stehe in den Startlöchern. Eine Besonderheit am Gymnasium am Hoptbühl seien die zwei Klassenlehrer, die man den Neuankömmlingen an die Seite stellt, erklärt Duelli-Meßmer. Unterstützung bei den Hausaufgaben und eine Betreuung im Rahmen einer offenen Ganztagsschule seien selbstverständlich. Außerdem gehören zu den Vorzügen des Hoptbühlgymnasium die Schwerpunkte Chor, Theater und Bläsergruppe. Zudem biete man biete eine Werk-AG und eine Robotergruppe an.

Sport und Musik im Mittelpunkt

Nummer drei bei der Vorstellungsrunde am Wochenende war das Gymnasium am

Großes Interesse von eltern und Schülern beim Vortrag am Gymnasium am Romäusring.

Romäusring. Schulleiter Jochen von der Hardt verwies auf das Sportprofil, das das Traditionshaus am Rande der Innenstadt anbietet. „Sport und Musik werden bei uns groß geschrieben“, betonte er. Außerdem kann man sich derzeit über die Sanierung vieler Klassenräume freuen. Schwerpunktmäßig passiere aktuell viel in den naturwissenschaftlichen Fachräumen. Ein Erfolgsgarant sei außerdem das starke Engagement der Schüler und der Lehrer am Romäus-Gymnasium. Neu ist das bilinguale Profil, das auf den Schwerpunkt Sprachen setzt. Zwei Sprachen und die Wahlmöglichkeit zwischen Französisch und Latein sind auch hier üblich. Zusätzlich können sprachlich begabte Schüler in dem neuen Profil den Fachunterricht in den Fächern Erdkunde, Geschichte und Biologie in englischer Sprache belegen.

Quelle: 24. Februar 2019 von Rüdiger Fein Südkurier

 

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400 Schüler demonstrieren für Klimaschutz

In beeindruckender Anzahl und Manier haben am Freitag über 400 Schüler an einer Kundgebung im Rahmen des „Friday for Future“ teilgenommen. Sie demonstrierten gegen die Klimapolitik und für Umweltschutz.

„Wir dachten, dass wir viel weniger sind“, zeigte sich die 17-jährige Mitorganisatorin Mona Schirmaier beeindruckt davon, wie viele Schüler aus der Doppelstadt dem Aufruf gefolgt sind. Eine stattliche Anzahl hatte sich um 11.30 Uhr auf dem Latschariplatz versammelt und war dort von der Walldorfschülerin begrüßt worden. Mitten zur Schulzeit an einer Demo teilnehmen? Für einige Lehrer offenbar kein Problem. Ganz im Gegenteil. Wie die Schüler berichteten, hätten sie für den Protest Unterstützung erhalten – zwar mussten die Teilnehmer eine Entschuldigung vorlegen, doch ansonsten wurden für die Kundgebung bei strahlendem Sonnenschein keine Steine in den Weg gelegt.

Dass es die 400 Protestierenden ernst meinten und sich nicht nur »einfach so« der Bewegung angeschlossen hatten, zeigt sich alleine daran, wie viele mit kreativen Schildern und Transparenten für einen schlagkräftigen Protest sorgten: „Kein Mitgefühl, sondern Taten“, „Klimaschutz statt Klimaschmutz“, „ihr zerstört, was uns lebendig macht“ oder auch „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsre Zukunft klaut!“ Lautstark zogen die Schüler schließlich unter den Augen von vielen verdutzten Passanten, die teilweise aber sogar applaudierten und sich fast gerührt von der Kundgebung zeigten, zum Münsterplatz.

Aufforderung: Regionale Ware kaufen

Dort unterstrichen die Schüler mutig und wortgewandt ihre Forderungen und Anliegen. Laetitia Seyboldt brachte der dabei den Sinn der Aktion auf den Punkt: „Täglich wird uns in der Schule gesagt: ‚Kinder, denkt an eure Zukunft!‘ Dahinter steht aber mehr, als gute Noten zu schreiben, das Abi zu machen oder einen guten Job zu finden. Das reicht nicht aus – wir müssen auch dafür sorgen, dass das Leben auf unserem Planeten gesichert ist!“ Mona Schirmaier betont darüber hinaus, dass „Taten nicht immer auf der großen Bühne stattfinden müssen“, es würde auch schon helfen, wenn die Menschen regionale statt importierte Waren kaufen würden. Die St. Ursula-Schülerin Marlene Bast (17) hat genug von „leeren Versprechungen“, sie fordert einen Verzicht von Plastik, das „unnötig und verzichtbar“ ist. Außerdem warb sie für mehr Beteiligung der Jugendlichen an der Politik – um dadurch einen Wandel in der Klimapolitik zu erreichen.

Mit Sprüchen wie „Scheiß doch auf die Kohle, wir sind heiß genug“ und „wer nicht hüpft, der ist für Kohle“, zogen die Schüler zum Abschluss wieder an den Latschariplatz, wo sie spontan von der frenetisch bejubelten Grünen Landtagsabgeordneten Martina Braun Unterstützung erhielten.

Quelle: Von Marc Eich 15.02.2019

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